VP-Kandidatenteam für starke Vertretung Vorarlbergs in Wien

LH Wallner: „Grundmandat im Wahlkreis Süd zurückholen und drittes VP-Mandat landesweit wäre gut für unser Land“

„Ich bin überzeugt, dass wir mit einem starken VP-Kandidatenteam bestens gerüstet in die Wahlbewegung gehen können. Unsere Wahlziele sind klar formuliert, wir wollen in beiden Wahlkreisen jeweils ein Grundmandat erzielen. Das Erreichen des dritten Mandates über die Landesliste wäre besonders erfreulich und gut für unser Land. Damit könnten wir unsere Anliegen in Wien noch besser vertreten “, betonte Landeshauptmann und Landesparteiobmann Markus Wallner bei der Präsentation der neuen VP Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Nationalratswahl am 15. Oktober 2017.

Frauen- bzw. Männeranteil: Jeweils 50%
Bei den verschiedenen Listenerstellungen wurde das Reißverschlussprinzip konsequent umgesetzt, nach dem Männer und Frauen abwechselnd gereiht werden. Die Vorarlberger Landesliste verfügt über 16 Plätze, acht werden von Frauen besetzt, acht von Männern. In den zwei Regionalwahlkreisen (je zwölf Kandidaten) wurde ebenso eine Geschlechterparität eingehalten.

Jung und erfahren, bekannte Gesichter und „frischer Wind“
Insgesamt umfasst das Team der Volkspartei Vorarlberg 33 verschiedene Persönlichkeiten (davon gleich 27 neue Kandidaten) auf zwei Wahlkreislisten und der Landesliste und reicht von der 20-jährigen Studentin bis zum 71-jährigen Seniorenvertreter. Landeshauptmann Markus Wallner bringt es auf den Punkt: „Unsere Listen bieten alles: Erfahrene und frische Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlicher Herkunft, mit vielfältigen Professionen und Expertisen“.

Martina Ess führt Landesliste an
Als Spitzenkandidatin auf der Landesliste wurde die 37-jährige Martina Ess aus Satteins nominiert. Auf Platz zwei folgt der 24-jährige Fußacher Raphael Wichtl. Spitzenkandidatin Martina Ess: „Ich will mit den Vorarlberginnen und Vorarlbergern ins Gespräch kommen und über unsere Inhalte und über die Zukunft unserer Gesellschaft diskutieren. Daher werde ich so viele Menschen wie möglich an ihrem Arbeitsplatz und bei Veranstaltungen besuchen“.

Karlheinz Kopf und Norbert Sieber jeweils Nummer 1 in ihren Wahlkreisen
In den beiden Wahlkreisen Nord und Süd wurden sowohl Karlheinz Kopf (Wahlkreis Süd – zehn neue Kandidaten) als auch Norbert Sieber (Wahlkreis Nord – neun neue Kandidaten) jeweils klar als deren Spitzenkandidaten nominiert. „Karlheinz Kopf und Norbert Sieber sind erfahrene Politiker, die sich in Wien vehement für die Vorarlberger Interessen einsetzen. Das ist nicht immer einfach. Im Ernstfall wissen aber beide, woher sie kommen“, betonte Landesparteiobmann Markus Wallner.

Solide Finanzpolitik
Neben den personellen Weichenstellungen werden in den kommenden Monaten auch die politischen Schwerpunktthemen klar, sachlich, generationengerecht und nachhaltig umgesetzt werden. Die VP-Vorarlberg setzt in erster Linie auf einen soliden Finanzhaushalt mit einem verbindlichen Finanzausgleich, stellt sich gegen jeden Eingriff in die Finanzhoheit der Länder und unterstützt die Forderung nach einer Senkung der Steuer- und Abgabenquote.

Stärken bewusst einsetzen und Chancen nutzen Gute Perspektiven sind kein Zufallsprodukt sondern müssen immer wieder aufs Neue erarbeitet werden. „Unsere Arbeitsinhalte sind auf breiter Basis abgestützt. Gerade bei Großprojekten, wie z.B. das Rhesi-Projekt, benötigen wir aber vermehrt die verstärkte Unterstützung des Bundes. Es reicht natürlich nicht, nur zu konsolidieren und zu verwalten. Wir sind bereit, uns den auf uns zukommenden Herausforderungen zu stellen, unsere Stärken bewusst einzusetzen und Chancen zu nutzen. Es geht auch um die Absicherung unserer Position im nationalen und internationalen Standortwettbewerb und damit um die Rahmenbedingungen für unser Vorarlberg“, betonte Landesparteiobmann Markus Wallner.

Fokus Eigenständigkeit, Sicherheit und Integration
Im Fokus der politischen Arbeit stehen vor allem die Eigenständigkeit des Landes Vorarlberg sowie die Sicherheit und Integration in Vorarlberg. Konkret werden unter anderem die Themenbereiche Verwaltungsvereinfachung, weniger Regulierungen durch den Staat und mehr Eigenverantwortung für den Einzelnen umgesetzt werden. Die Akzente im Sicherheits- und Integrationsbereich drehen sich um die konsequente Umsetzung des Sicherheitspaketes zwischen Bund und Land, die Novelle zum Staatsbürgerschaftsrecht, gemeinsame Konzepte und Finanzierungsabkommen in den Handlungsfeldern Sprache, Bildung, Arbeitsmarkt sowie der persönlichen Assistenz bei der Integrationshilfe. Aktuell läuft Ende 2017 auch die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebots aus. Vorarlberg braucht Rechtssicherheit bei der Finanzierung.

Schwerpunkt Standort Vorarlberg
Ganz existentiell geht es auch um den Standort Vorarlberg mit der Umsetzung des
Infrastrukturpakets von 850 Millionen Euro für Schiene, Straße, Internet und Forschung, die Bereitstellung adäquater Netz- und IT Infrastruktur und auch eine entsprechende Fachkräfteoffensive. Die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt hat sich beständig fortgesetzt, es gibt seit vielen Monaten Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit. Dieser Aufwärtstrend soll weiter genutzt werden. Klare Ziele sind dabei die Vollbeschäftigung, Deregulierung und der Bürokratieabbau.

Zahlreiche Jugend- und Bildungsprioritäten
In den Kernbereichen Jugend und Bildung gelten die Prioritäten in der Stärkung der Grundkompetenzen sowie den Ausbau der ganztägigen Schulformen. Über 4.000 Kinder besuchen in Vorarlberg eine Kinderbetreuungseinrichtung, mehr als 1.100 Kinder werden in einer Spielgruppe betreut. Die Vorarlberger Landesregierung und die Gemeinden verfolgen gemeinsam das Ziel, in allen Landesteilen eine qualitativ gute, verlässliche und flexible Kinderbetreuung anzubieten. Beträchtliche Mittel werden für eine gute personelle Ausstattung und eine optimale Infrastruktur aufgewendet. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Budgetrahmen im Bereich vorschulische Bildung und Erziehung um fast acht Prozent auf rund 62 Millionen Euro erhöht.

Spielraum für eigene Lösungen beim leistbaren Wohnen
Für das Thema „Leistbares Wohnen“ müssen unbedingt Reformschritte im Mietrecht angegangen werden. „Die Wiener Verhältnisse, auf die das Mietrecht zugeschnitten ist, sind für Vorarlberg kein Modell. Wir brauchen Spielraum, um eigene Lösungen für den Vorarlberger Markt umsetzen zu können“, erläuterte Norbert Sieber als Spitzenkandidat des Wahlkreises Nord.



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