Grundstücksgeschäft in Hard: Vorverurteilungen ohne Kenntnis der Faktenlage sind unangebracht

„Albert Büchele hat nicht 1600 Quadratmeter um 50.000 Euro erworben, sondern einen Sechstel-Anteil einer größeren Grundstücksfläche. Das ist ein entscheidender Unterschied, weil Büchele über die Nutzung und Verwertung seines Anteils alleine nicht verfügen kann.“ Dieser wichtige Umstand komme, so VP-Klubobmann Roland Frühstück, im entsprechenden VN-Artikel leider zu kurz. „Die zum Teil vollkommen überzogenen Reaktionen der politischen Mitbewerber sind leider eine Folge davon. Ich erwarte mir, mit Vorverurteilungen vorsichtig zu sein, insbesondere dann, wenn man den vermeintlichen Sachverhalt nur aus den Medien kennt. Auch das dürfte dem Wahlkampf geschuldet sein!“

Frühstück betont, dass die zukünftige Nutzung sowohl des gesamten Grundstücks als auch des Anteils von Albert Büchele derzeit nicht absehbar sei. „Büchele hat mehrfach betont, dass er an einer Betriebserweiterung seiner Landwirtschaft auf dem benachbarten Grundstück natürlich interessiert sei; der Erwerb des Sechstel-Anteils ermöglicht ihm hier eine Mitsprachemöglichkeit!“ Die entsprechenden Flächen sind übrigens zum allergrößten Teil nicht als Bauland, sondern als Erwartungsland-Baumisch-Gebiet gewidmet. „Büchele will die bereits seit Generationen als landwirtschaftlich genutzte Fläche auch weiterhin als solche nutzen und strebt und keinerlei Widmung als Bauland an.“

Matthias Kucera hat seine anwaltliche Funktion erfüllt

Frühstück sieht auch die Rolle seines Klubkollegen Matthias Kucera in einem ganz anderen Licht als die Mitbewerber. „Kucera hat auf Wunsch zweier Personen einen Kaufvertrag erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Notar den Verdacht gehabt hätte, dass ein Vertragspartner nicht geschäftsfähig wäre, hätte er den Verkauf nicht beglaubigen dürfen.“ Frühstück wundert sich auch, wieso der Sachwalter des Verkäufers, zwar den Verkauf an Büchele angefochten hat, nicht aber ein wenige Wochen zuvor abgeschlossenes Rechtsgeschäft zu seinen Gunsten. Diese Aspekte dürften im Zuge des Zivilprozesses geklärt werden, der nun ansteht. „In diesem Prozess wird Albert Büchele übrigens nicht von Matthias Kucera – auch dieser Eindruck ist nach Lektüre des VN-Artikels entstanden – , sondern von einem der VP nicht nahe stehenden Anwalt vertreten!“, so Frühstück abschließend.


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