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Frühstück | Das Schweigen der blauen Lämmer

„Wo steht eigentlich die Landes-FPÖ in Sachen Zusammenlegung von Sozialversicherungen?“, wundert sich VP-Klubobmann Roland Frühstück. Klubobmann Allgäuer, sonst um keine Aufforderung in Richtung Landeshauptmann verlegen, scheint es nicht für notwendig zu erachten, bei seinen Parteifreunden auf Bundesebene vorstellig zu werden, um zu verhindern, dass die Gelder der Vorarlberger Beitragszahler nach Wien wandern indem die regionale Selbstverwaltung beschnitten wird. Roland Frühstück: „Das Schweigen der blauen Mandatare macht deutlich, dass die FPÖ im Zweifelsfall für zentralistische Lösungen eintritt!“

Leistungsfeindliche Zentralisierung

Eine Zentralisierung, vor allem der Krankenkassen, ist aus der Sicht von Frühstück leistungsfeindlich, weil es die Bundesländer benachteiligt, die wirtschaftlich erfolgreich sind: „Der VGKK ist es gelungen in den vergangenen Jahren, durch den sparsamen Umgang mit den Beiträgen, Rücklagen aufzubauen. Damit wird die gesundheitliche Versorgung der Landesbevölkerung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten abgesichert. Diesen „Notgroschen“ setzt die FPÖ leichtfertig aufs Spiel!“

Leistungen angleichen

Frühstück fordert in einem ersten Schritt, die Leistungen österreichweit zu vereinheitlichen und diesen einheitlichen Leistungskatalog auch entsprechend zu überprüfen: „Es kann nicht sein, dass einem Oberösterreicher, oder einer Steirerin ein Kuraufenthalt nach anderen Maßstäben bewilligt wird als einem Vorarlberger. Auch bei einer Zahnspange für Kinder haben österreichweit die gleichen Parameter zu gelten. Wir müssen hier einen Weg der kleinen Schritte machen. Erst, wenn ein entsprechender Stufenplan umgesetzt ist, sollte über eine organisatorische Neuausrichtung der Kassen diskutiert werden.“


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