Familien sollen selbst entscheiden können, wie sie leben wollen

 

Die Devise der Vorarlberger Volkspartei ist: Kinderbetreuung ausbauen und Familienarbeit wertschätzen

„Die aktuelle Diskussion zu einzelnen Förderangeboten für Familien wird vor allem aus unterschiedlichen ideologischen Standpunkten heraus geführt. Viele glauben zu wissen, was für Familien am besten ist. „Dabei“, so VP-Kinderbetreuungssprecherin Martina Rüscher, „wünschen sich Familien vor allem zwei Dinge: Wertschätzung und Zeit für ihre Familie, vor allem, wenn die Kinder noch klein sind. Und dafür braucht es eine möglichst große Wahlfreiheit.“

„Die Vorarlberger Volkspartei“, so Rüscher, „will keiner Familie vorschreiben, wie sie zu leben hat. Familien entscheiden jeweils für sich selbst, wie sie leben wollen und auch, wer wie viel Erwerbsarbeit leisten kann, soll oder muss.“ Aufgabe der Politik sei es, alle Familien in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen so gut wie möglich zu unterstützen. „Das bedeutet für uns den weiteren Ausbau einer leistbaren und qualitativ guten Kinderbetreuung zu ermöglichen und zeitgleich die Nachteile in Bezug auf Einkommen, Pension und berufliche Wiedereinstiegsmöglichkeiten für jene Elternteile weiter zu vermindern, die zugunsten ihrer Kinder einige Jahre ganz oder teilweise auf Erwerbsarbeit verzichten wollen.“

Eine Gemeinde an den Pranger zu stellen, ist nicht zielführend – Wortwahl von ÖGB und SPÖ ist grobe Entgleisung

Für Rüscher und auch für VP-Familiensprecher Josef Türtscher ist die Kritik an der Gemeinde Schwarzenberg deshalb vollkommen verfehlt und in erster Linie ideologisch motiviert. „In Schwarzenberg gibt es seit vielen Jahren ein vorbildliches – privates – Kinderbetreuungsangebot, das nun von der Gemeinde übernommen wurde. Gleichzeitig hat sich die Gemeinde entschieden, eine Unterstützungsleistung für private Betreuungsleistungen auszuzahlen. Diese 300 Euro jährlich sind eine kleine Form der Anerkennung. Keine Familie entscheidet alleine aufgrund dieses Betrages, auf eine Erwerbsarbeit eines Elternteils völlig zu verzichten.“ Rüscher und Türtscher verwehren sich deshalb auch dagegen, dass SPÖ und ÖGB diese Unterstützung als „Herdprämie“ diffamieren. „Das ist eine Entgleisung, die wir schärfstens zurückweisen! Aus unserer Sicht wäre auch Landesrätin Wiesflecker gut beraten, diese Wortwahl zurückzuweisen.“

Türtscher und Rüscher betonen abschießend, dass auch solche Leistungen von Gemeinden als Familienunterstützung zu sehen sind, insbesondere dann, wenn dieses Engagement parallel zu einem ausgezeichneten Angebot an öffentlicher Kinderbetreuung in der Gemeinde stattfindet.

 


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