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Wie soll die digitale Zukunft in Vorarlberg aussehen?

Landtagsanfrage zur „Digitalen Agenda“ eingebracht

Bei der Landtagssitzung vom 15. Dezember 2016 wurde auf Antrag der Regierungsfraktionen die Erstellung einer „Digitalen Agenda“ für Vorarlberg einstimmig in Auftrag gegeben. „In diesem Antrag wird die Vorarlberger Landesregierung ersucht, sich intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Vorarlberg auseinander zu setzen und binnen eines Jahres – unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten, digitalisierungsaffinen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den relevanten Interessensvertretern – eine „Digitale Agenda“ zu erarbeiten“, berichten die beiden VP-Abgeordneten Monika Vonier und Julian Fässler. Inhaltliche Eckpunkte der Agenda sind die Formulierung strategischer Ziele sowie die Definition zentraler Handlungsfelder inklusive konkreter Maßnahmen. „Der Schwerpunkt der Agenda soll sich auf Maßnahmen konzentrieren, die kurz und mittelfristig umsetzbar sind und im Gestaltungsbereich des Landes Vorarlberg liegen“, sind sich die beiden einig.

Umsetzungsphase

Demnächst soll die Agenda nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Vonier und Fässler sind gespannt auf die Ergebnisse und sehen dies als wichtigen Meilenstein. „Aus unserer Sicht ist es nicht als Abschluss eines Prozesses, sondern vielmehr als Kick-off für die konkrete detaillierte Planung und Umsetzung von Maßnahmen in den von den teilnehmenden Experten definierten Handlungsfeldern zu verstehen. Für Vonier und Fässler ist das der Anlass, mittels einer parlamentarischen Anfrage an Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, zusätzliche Details über das Projekt in Erfahrung zu bringen. Ganz grundsätzlich stellt sich für Vonier die Frage, wie sich der Wirtschaftsstandort Vorarlberg angesichts der Digitalisierung erfolgreich positionieren und von anderen Regionen differenzieren kann? Für Vorarlbergs Wirtschaft von beträchtlicher Bedeutung ist dabei das Thema E-Government. Monika Vonier: „Hier gibt es erhebliche Potenziale im Sinne einer modernen, servicefreundlichen Verwaltung, die etwa bei Genehmigungsverfahren Behördengänge stark vereinfachen könnten“.



Julian Fässler: Auch von Seiten der Bundesregierung gibt es ein klares Bekenntnis zur Digitalisierung von Behördenwegen für Bürger und die Umsetzung des "once-only"-Prinzip für Unternehmen. „Hier ist durchaus das Potential für Kooperationen bzw. Synergien zwischen Bund, Ländern und Gemeinden gegeben“, so Vonier abschließend.


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