Monika Vonier: „Ihre Sorgen möchten wir haben!“

„Wenn ich das freiheitliche Wehklagen über den Wirtschaftsstandort Vorarlberg so höre, dann fällt mir eigentlich nur der bekannte Werbespruch eines bedeutenden Versicherungsunternehmens ein: Ihre Sorgen möchten wir haben!“, zeigt sich VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier über die heute getätigten Aussagen führender Repräsentanten des FPÖ-Wirtschaftsflügels verwundert. Für Vonier sind diese negative Einschätzungen definitiv kein Beitrag zum an sich positivem Wirtschaftsklima.

Die VP-Abgeordnete verweist ganz sachlich auf die aktuellen Wirtschaftsdaten des Landes: „Im Zeitraum 2013 bis 2017 ist die Bruttowertschöpfung in Vorarlberg jährlich im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen, das ist im Ländervergleich der mit Abstand höchste Wert. Im Österreich-Schnitt waren es 1,34 Prozent.“ Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2017 in allen neun Bundesländern gesunken. In Vorarlberg betrug sie im Jahresdurchschnitt 5,8 Prozent. Damit rangiert Vorarlberg im Ländervergleich an zweiter Stelle gemeinsam mit Oberösterreich und Tirol, nur hinter Salzburg (5,3 Prozent). Gleichzeitig nimmt die Zahl der unselbständig Beschäftigten weiter zu. Im Jahresdurchschnitt 2017 standen in Vorarlberg 162.343 Menschen in Beschäftigung (+1,9 Prozent). „Angesichts dieser Zahlen sollte ein jeder Politiker vor den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vorarlbergers Betrieben den Hut ziehen! Aber ein Verweis in Richtung FPÖ sei mir schon gestattet: So völlig falsch kann die Politik der Landesregierung in diesem Zeitraum auch nicht gewesen sein“, so Vonier weiter.

FPÖ bremst bei Arbeitskräften für den Tourismus

Kritisch sieht Vonier hingegen die Rolle der FPÖ in Sachen Saisonkontingente für den Tourismus: „Obwohl hier in Vorarlberg ein akuter Personalmangel in wesentlichen Berufsfeldern herrscht, zeigt sich die zuständige FPÖ-Sozialministerin äußerst unflexibel und kürzt sogar die bestehenden Kontingente von Fachkräften aus dem EU-Ausland. Das schadet definitiv der Tourismusbranche!“

„Digitale Agenda“ und „Marke Vorarlberg“

Für die Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei ist unser Land auch für die Zukunft wirtschaftspolitisch gut aufgestellt: „Die „Digitale Agenda“ ist auf Schiene und beim Markenprozess „Marke Vorarlberg“ ist ein Projekt im Werden, das zukunftsweisend ist. Ich kenne seitens der FPÖ kein einziges Projekt, das über ein ähnliches Zukunftspotenzial verfügt“, so Vonier abschließend.


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