Armutskonferenz: Kritik am Wohnbauprogramm des Landes läuft ins Leere

Das vom Sprecher der Vorarlberger Armutskonferenz, Michael Diettrich, kritisierte Wohnbauprogramm der Landesregierung erfüllt aus Sicht von VP-Wohnbausprecher Albert Hofer die Zielsetzung, qualitativ hochwertigen Wohnraum zu leistbaren Preisen zur Verfügung zu stellen, zu 100 %. „Die heuer projektierten 750 gemeinnützigen Wohnungen entsprechen den Wünschen der Gemeinden. Sie wissen, wer welche Wohnung benötigt, weil sie nahe an den Lebensrealitäten der Menschen sind und die Wohnungen den Interessenten zuweisen. Dies sollte eigentlich auch Herr Diettrich so respektieren! Im Übrigen finde ich es vernünftig, dass wir die Wohnbauleistung der gemeinnützigen Wohnbauträger nicht beliebig erhöhen, weil das die Preise insgesamt für Neubauten in Vorarlberg extrem in die Höhe treiben würde. Eine Entwicklung, die wir auf jeden Fall verhindern möchten!“

Land Vorarlberg ist beim Thema „leistbares Wohnen“ gut aufgestellt

Auch die in der Öffentlichkeit kolportierten Wartelisten für eine gemeinnützige Wohnung sind für Hofer mit Vorsicht zu genießen: „Oft ist eine Bedarfsmeldung auch das Ergebnis des berechtigten Wunsches nach einer besseren, neueren oder günstiger gelegenen Wohnung. Damit ist jedoch auch klar, dass kein akuter Bedarf nach einer neuen Wohnung besteht“, erläutert Hofer. Wichtig ist dem Wohnbausprecher der Vorarlberger Volkspartei auch zu erwähnen, dass die Wohnbeihilfe-Richtlinie mit dem 1. Jänner 2018 novelliert wurde. In diese Novelle eingebunden waren auch mehrere Experten aus dem Sozialbereich: „Manchmal habe ich das Gefühl, die Vorarlberger Armutskonferenz lässt sich mit ihren Aussendungen vor den Karren der SPÖ spannen. Ich weiß nicht, ob diese parteipolitische Schlagseite ihr auf Dauer gut tut!“, so Hofer abschließend.


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