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Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte ist wichtig für den Standort Vorarlberg

Die von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck in Aussicht gestellte Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte und die damit verbundene erleichterte Rekrutierung von Schlüssel- und Fachkräften ist für VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier absolut zu begrüßen: „Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg spürt den Fachkräftemangel. Er ist eine Wachstumsbremse und damit auch ein nachhaltiges Wohlstandshemmnis. Wir reden hier allein im Bereich des Wintertourismus von hunderten unbesetzten Stellen. Hier braucht es auch keine ideologischen Grabenkämpfe sondern ganz pragmatische Lösungen im Sinne der Vorarlberger Wirtschaft“. 

Regionalisierung der Mangelberufe ein wichtiger Baustein

Die von der Wirtschaftsministerin angekündigte Regionalisierung der Mangelberufsliste ist aus der Sicht von Vonier ein Schritt in die richtige Richtung: „Damit sollte vor allem die Mobilität von Fachkräften innerhalb von Österreich erhöht werden. Das entlastet bestimmte Branchen, etwa in der Industrie. In anderen Branchen – allen voran im Tourismus – gibt es jedoch in ganz Westösterreich einen Fachkräftemangel. Diesen Mangel kann der österreichische Arbeitsmarkt definitiv nicht ausgleichen. „Hier brauchen wir Fach- aber auch Hilfskräfte aus dem Ausland. Wir haben bereits Hotels, die ihre Dienstleistungen massiv einschränken müssen, weil sie kein entsprechendes Personal haben. Es macht auch Sinn, dass die Rot-Weiß-Rot-Karte in Zukunft ganz unbürokratisch auch in Österreich beantragt werden kann. Damit könnten junge Asylwerber als Fachkräfte ohne lange Verfahren in den Arbeitsmarkt integriert werden“.

Ein weiterer Baustein im Kampf gegen den Fachkräftemangel ist für Vonier eine Ausweitung des Saisonnier-Kontingents durch die Sozialministerin: „Die zugesagten 200 Fachkräfte aus dem EU-Ausland sind ein Tropfen auf den heißen Stein für den Vorarlberger Arbeitsmarkt. Hier muss Sozialministerin Hartinger-Klein rasch den wirtschaftlichen Realitäten Rechnung tragen. Da nützt es auch nichts, auf die vorhandene Arbeitslosigkeit zu verweisen. Diese Menschen verfügen leider nicht über die entsprechenden Qualifikationen oder sind körperlich nicht mehr in der Lage diese oft sehr anspruchsvollen Tätigkeiten zu erfüllen!“   


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