Rückenwind für die Tourismuswirtschaft

Bundesregierung löst ein Wahlversprechen ein

„Versprochen – gehalten“, dieses Fazit zieht VP-Tourismussprecherin Monika Vonier aus der nun vorliegenden Regierungsvorlage bezüglich der Senkung der Umsatzsteuer für Nächtigungen von 13 auf 10 Prozent. „Mit dem morgigen Ministerratsbeschluss der Bundesregierung wird eine für die Vorarlberger Wirtschaft wichtige Branche steuerlich deutlich entlastet. Im Wettbewerb mit anderen Destinationen gewinnen wir damit wieder an Konkurrenzfähigkeit. Das ist gerade für Vorarlberg, mit seiner Nähe zu Deutschland und der Schweiz, von großer Bedeutung“, lobt Vonier den wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung unter Kanzler Sebastian Kurz. Vonier gibt zu bedenken, dass Tourismusbetriebe in der Schweiz 3,7 Prozent Umsatzsteuer bezahlen und deutsche Betriebe nur 7 Prozent des Nächtigungsumsatzes dem Fiskus abliefern.

Chance für Investitionen

Die steuerlichen Erleichterungen, die österreichweit jährlich insgesamt 120 Millionen Euro betragen werden, sollten aus Sicht von Vonier von den Betrieben vor allem in weitere Qualitätssteigerungen und die Attraktivität des touristischen Arbeitsplatzes investiert werden: „Ich sehe in dieser Steuersenkung die Chance, wichtige Investitionen nun vorzuziehen und damit das heimische touristische Angebot in seiner Qualität, aber auch in der Quantität weiter zu steigern. Mit der Steuerentlastung sollte eine deutliche Stärkung des Eigenkapitals der Betriebe verbunden sein. Das erleichtert die Finanzierung größerer Investitionen. Ich bin davon überzeugt, dass viele der 4.700 Vorarlberger Beherbergungsbetriebe diesen Schritt – vor allem in Richtung Qualitätssicherung – auch machen werden“, verdeutlicht Vonier wirtschaftspolitische Effekte, die über die Tourismuswirtschaft hinaus für Impulse sorgen werden.


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