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In Sachen FH ziehen alle Fraktionen an einem Strang

Gemeinsamer Landtagsantrag zur Absicherung des Standortes Dornbirn eingebracht

„Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg lebt von gut ausgebildeten Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung weiterhin in die Fachhochschulen investiert. Gerade die FH Vorarlberg steht in unmittelbarerer Konkurrenz mit Hochschulstandorten in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Um in diesem Wettbewerb bestehen zu können, braucht es Planungssicherheit bei den Investitionen für den Standort Dornbirn!“, erläutert VP-Wissenschaftssprecherin Beate Gruber.

Die nach wie vor im Raum stehende Kürzung der Bundesmittel im Bereich von 900.000 Euro jährlich würde auch die geplante und von der Vorarlberger Wirtschaft mehrfach geforderte weitere Expansion der FH Vorarlberg bremsen. „Alle Fraktionen im Vorarlberger Landtag sind sich einig, dass diese Expansion gewünscht und notwendig ist. Deshalb liegt nun ein gemeinsamer Landtagsantrag vor, der den Bund auffordert, auch in Zukunft zu seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber der FH Vorarlberg zu stehen“, so Gruber weiter. Aus Sicht von Gruber sollten auch nach dem Auslaufen der aktuellen Fördervereinbarung im Jahr 2019 die derzeitigen Fördersätze des Bundes für die Fachhochschulen in Österreich zumindest beibehalten werden. „Ich bin zuversichtlich, dass Bundesminister Heinz Faßmann die Notwendigkeit erkannt hat, den Fachhochschulen auch in Zukunft den Rücken zu stärken. Wichtig ist dennoch, dass in dieser wichtigen Zukunftsfrage Parteipolitik in unserem Land keine Rolle spielt und der Landtag hier mit einer Stimme spricht!“

Kaderschmiede mit landesweiter Bedeutung

Derzeit sind insgesamt etwa 1.300 Studentinnen und Studenten für die verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengänge an der FH Vorarlberg in Dornbirn inskribiert. „Die FH Vorarlberg ist eine der Kaderschmieden für die künftigen Spitzen-Fachkräfte der Vorarlberger Wirtschaft. Als eine der bedeutendsten Institutionen im Wissenschaftsbereich des Landes bemüht sich die FH Vorarlberg um eine breit gefächerte, hochwertige Aus- und Weiterbildung. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den heimischen Unternehmen werden wichtige Anstöße für Innovation und Entwicklung gegeben“, verdeutlicht Gruber die Bedeutung der Fachhochschule. Damit spielt die FHV eine wesentliche Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes. So werden ab dem Wintersemester 2018 einschließlich des neuen „International Management and Leadership-Studiengangs (IML)“ insgesamt 22 Studienprogramme in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales angeboten.

2018-03-01


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