fbpx

Spitzensport und Wirtschaft gehen Hand in Hand

Landtagsantrag will Spitzensport und Lehrausbildung noch enger verzahnen

Die Olympischen Spiele in Pyeongchang haben die Welt für zwei Wochen in eine große „globale Sportfamilie“ verwandelt. Sportliche Höchstleistungen sorgten für viele positive Schlagzeilen. Aus Vorarlberger Sicht war die Silbermedaille von Katharina Liensberger das Highlight der Spiele in Korea. „Damit solche sportlichen Spitzenleistungen möglich werden, braucht es ein professionelles Umfeld, aber auch die entsprechenden beruflichen Perspektiven während und nach der Sportkarriere“, verweist VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier in diesem Zusammenhang auf einen neuen Schwerpunkt in der Sportförderung des Landes Vorarlberg.

Start der neuen Ausbildungsschiene „Spitzensport und Lehre“

Im vergangenen Herbst ist die erste Projektpilotphase der neuen Ausbildungsschiene „Spitzensport und Lehre“ mit insgesamt sieben Lehrlingen gestartet. Die duale Ausbildung soll eine Ergänzung zu den bestehenden Möglichkeiten mit Sportmittelschulen, Sportgymnasium und Bundesheer sein und damit eine bisherige Angebotslücke schließen. Die Koordination dieses neuen Ausbildungsweges hat das Olympiazentrum Vorarlberg in Dornbirn übernommen, wo mit Jänner 2018 eine Koordinationsstelle „Duale Karriere“ eingerichtet wurde. „Auf Grund erster positiver Rückmeldungen sowohl von Seiten der beteiligten Unternehmen als auch von den Sportlern selbst, soll nun das gestartete Projekt zügig weiterentwickelt und ausgebaut werden. So besteht etwa von Seiten einiger Sportarten (zB. Skisport) der Bedarf, auch blockweise einzelne Ausbildungsmodule bestreiten zu können. Wünschenswert wären auch weitere Ausbildungsmöglichkeiten in der Nähe der Trainingsstätten der Sportler“, berichtet Vonier. In einer Landtagsinitiative werden diese Forderungen nun von der Volkspartei aufgegriffen.

Win-Win-Situation

Monika Vonier: „Wir können hier eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schaffen: Junge Spitzensport-Talente haben die Möglichkeiten auf eine duale Ausbildung, die sich mit der Ausübung des Sportes vereinbaren lässt. Sportverbände können Nachwuchs-Talente länger und intensiver betreuen. Unternehmen haben in Zeiten des Fachkräftemangels und der schwierigen Suche nach geeigneten Lehrlingen die Möglichkeit, leistungsorientierte, junge Menschen auszubilden.“ Ziel ist es bis 2020 die Zahl der Lehrlinge im Programm auf mindestens 20 pro Jahr zu erhöhen und insgesamt die Auswahl an möglichen Lehrberufen auszuweiten. Vonier freut sich über die Unterstützung von Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Vorarlberg, die „hier wichtige Partner sind, um das gestartete Pilotprojekt rasch und erfolgreich auszuweiten.“


Wir verwenden Cookies, um Dir den Besuch auf unserer Website möglichst angenehm zu gestalten. Beim Weitersurfen stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos unter Datenschutz OK