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Christian Zoll: „Kein EU-Beitritt der Türkei!“

Gemeinsame Pressekonferenz: Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und Christian Zoll, EU-Wahl Spitzenkandidat der Vorarlberger Volkspartei sowie der Jungen ÖVP Österreich, über wichtige Themen, Chancen und Herausforderungen.

„Christian Zoll bringt sich seit vielen Jahren aktiv bei der Volkspartei ein, von der Gemeinde- bis hin zur Europäischen Ebene. Sein Engagement, seine Lustenauer Wurzeln und seine Erfahrung in Brüssel machen ihn zum idealen Spitzenkandidaten der Vorarlberger Volkspartei“, so Landeshauptmann Wallner, der außerdem betont: „Darum freut es mich auch, dass unserer Empfehlung auf Bundesebene nachgekommen wurde und Christian – als jüngster Kandidat unter den Top 10 – den besten Platz auf der Bundesliste der Volkspartei erhalten hat, den ein Vorarlberger für die EU-Wahl jemals hatte.“

„Ich möchte diese Gelegenheit nützen, um mich für die Chance sowie das Vertrauen zu bedanken, die mir Markus Wallner und die Vorarlberger Volkspartei mit ihrer Nominierung als Vorarlberger Spitzenkandidat entgegenbringen“, so Christian Zoll. „Als junger Europäer ist es mir ein großes Anliegen, auf diesem Wege eine Möglichkeit zu erhalten, mich als Vorarlberger Vertreter in Brüssel für eine lebenswerte Zukunft für die kommenden Generationen einzusetzen.“ Für die kommenden Monate will sich der 25-Jährige auf drei Schwerpunktthemen fokussieren: „Der vernünftige Einsatz von ökologischen wie auch ökonomischen Ressourcen ist mir ein großes Anliegen. Nur so können wir dem Klimawandel entgegenwirken und gleichzeitig in der wirtschaftlichen Entwicklung die richtigen Weichen für die Zukunft stellen“, erklärt Zoll. „Nicht zuletzt deshalb müssen wir die Herausforderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, zu Chancen für die jetzigen und auch die künftigen Generationen machen. Das heißt aber auch, dass unsere Betriebe im Wettbewerb mit Globalen Großunternehmen nicht durch steuerliche Nachteile ins Hintertreffen geraten dürfen“, führt der Lustenauer weiter aus. „Zu guter Letzt ist aber auch der Blick nach innen wichtig. Die EU muss zu sich selbst und auch zu ihren Bürgern ehrlich sein. Darum bin ich der Meinung, dass es der europäischen Identität nicht zuträglich ist, wenn beispielsweise die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, einem Land in dem Demokratie, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit keineswegs dem europäischen Standard entsprechen und mit Füßen getreten werden, künstlich in die Länge gezogen und jährlich mit Hunderten Millionen Euro subventioniert werden.“ Auch strukturell müsse sich die EU noch verbessern: „Ich setze mich für nur einen Amtssitz des europäischen Parlaments ein, denn dieser Wanderzirkus kostet die Steuerzahler jährlich hunderte Millionen Euro.“

„Es gibt jedoch viele wichtige Themen, für die es die Europäische Bühne nicht braucht“, sind sich Christian Zoll und Markus Wallner einig. „Auf die regionale Wertschöpfung, den Wirtschaftsstandort, den Arbeitsmarkt oder die individuellen Bedürfnisse der Vorarlberger Bevölkerung haben wir hier einfach einen schärferen Blick und sollten daher in vielen Bereichen auch die Entscheidungen im Land treffen. Das Vorzugsstimmenmodell, auf das sich die VP-Kandidaten für die EU-Wahl geeinigt haben, gibt uns Vorarlbergern jedoch die Möglichkeit, einen von uns nach Brüssel zu bringen, der sich dort bei den großen, überregionalen Themen einsetzt“, erklärt Wallner weiter. „Denn die EU ist für uns und die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts ein entscheidender Faktor. Wir sind auf einem hervorragenden Weg und können die Synergien, die sich durch die enorm starke Bodenseeregion ergeben, auf vielfältige Weise nützen, Herausforderungen wie etwa den Facharbeitermangel anpacken und so unser ohnehin schon sehr hohes Niveau noch weiter ausbauen. Darum freut es mich besonders, dass Christians Kandidatur durch die bisherigen Rückmeldungen aus sämtlichen Teilorganisationen der Vorarlberger Volkspartei auf sehr große Zustimmung stößt und er sich damit einer breiten Unterstützung aus dem Ländle sicher sein kann.“

Schwerpunktthemen, Standpunkte und Forderungen von Christian Zoll:
- Nachhaltigkeit: Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen. Dem Klimawandel entgegenwirken, zukunftsorientierte Wirtschaftsentwicklung.
- Digitalisierung: Herausforderungen annehmen und zu Chancen für uns und künftige Generationen machen.
- Subsidiarität: Entscheidungen auf kleinstmöglicher Ebene treffen. Regionale Anliegen brauchen nicht immer eine Europäische Lösung.
- Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit Europäischer Unternehmen. Keine Steuervorteile für globale Big Player.
- Nein zum EU-Beitritt der Türkei. Verhandlungen und Subventionen einstellen.
- Strukturelle Verbesserungen, z.B. nur ein Amtssitz des Europäischen Parlaments.


 

Pressekonferenz mit unserem EU Wahl Spitzenkandidaten Christian Zoll

Gepostet von Markus Wallner am Freitag, 25. Januar 2019

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