Strategiedialog „Wirtschaft & Umwelt“ rasch starten

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Volkspartei plant Landtagsantrag mit konkreten Umsetzungsschritten

„Im Zuge unserer Klubklausur in Brand wurde von mehreren Klubmitgliedern der Wunsch formuliert, den im Regierungsprogramm festgeschriebenen Strategiedialog Wirtschaft & Umwelt rasch mit Leben zu erfüllen“, berichtet VP-Klubobmann Roland Frühstück. Frühstück will diesem Wunsch nun Rechnung tragen, indem gemeinsam mit dem Regierungspartner ein Landtagsantrag eingebracht werden soll, der die Landesregierung unter anderem auffordert, rasch eine entsprechende Projektstruktur bzw. das notwendige Prozessdesign für den Strategiedialog zu schaffen.

„Im Zusammenspiel von Wirtschaft, Umwelt und Klimaschutz stecken zahlreiche gute Chancen“ sind sowohl die Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei, Monika Vonier als auch Umwelt und Klimaschutzsprecherin Christina Metzler überzeugt. „Vorarlberg ist Standort zahlreicher Innovationsführer im Bereich der Umwelttechnologien und leistet wesentliche Beiträge zur Entwicklung, Verbreitung und Marktfähigkeit klimaschonender Technologien. Diese Marktpotentiale gilt es durch unterstützende Rahmenbedingungen konsequent zu nützen“, konkretisiert Vonier.

Aus Sicht der Wirtschaftssprecherin gilt es insbesondere, den heimischen Familienunternehmen auch in Zukunft Entwicklungsperspektiven am Standort Vorarlberg zu geben: „Diese haben sich in der Vergangenheit mehrfach zum Standort Vorarlberg bekannt und arbeiten tagtäglich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur am unternehmerischen Erfolg, sondern tragen wesentlich zur Sicherung des Wohlstandes einer ganzen Region bei“.

Gegeneinander von Wirtschaft und Umwelt auflösen

Die 23-Jährige Christina Metzler sieht in dem geplanten Prozess einen wesentlichen Schritt in Richtung zukunftsorientiertem Handeln und Wirtschaften im Sinne der nächsten Generationen: „Gerade für zukünftige Generationen ist es von dringender Notwendigkeit, dass das Gegeneinander von Wirtschaft und Umwelt aufgelöst wird. In der öffentlichen Debatte, aber auch im politischen und wirtschaftlichen Handeln muss von gemeinsamen Zielen und Entwicklungen die Rede sein. Ich bin der Überzeugung, dass Umwelt- und Klimaschutz nur gemeinsam mit der Wirtschaft bewältigt werden können“.

„Made in Vorarlberg“ als Vorreiter etablieren

„Made in Vorarlberg“ ist ein Weg zur Absicherung des Wirtschafts- und Arbeitsraums Vorarlberg, gleichzeitig aber auch ein innovativer Beitrag zur globalen Klimapolitik sind Frühstück, Metzler und Vonier überzeugt. „Wir werden das Gespräch mit den Grünen suchen, um dann dem Vorarlberger Landtag einen gemeinsam formulierten Antragstext zur Abstimmung vorlegen zu können“, erläutert Klubobmann Roland Frühstück den nächsten Schritt.

Fotos: Daniel Mauche

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