Große Chance für Kulturland Vorarlberg

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Christoph Thoma, Landtagsabgeordneter und Kultursprecher der Vorarlberger Volkspartei, sieht im Perspektivenprozess von Dornbirn eine große Chance für die Kulturstrategie Vorarlbergs und hofft auf einen Schulterschluss der Städte und Gemeinden im Ländle.

Nur sehr knapp hat „Dornbirn plus" das Rennen um die Kulturhauptstadt 2024 nicht gemacht. Dennoch ist VP-Kultursprecher Christoph Thoma überzeugt, dass die für die Bewerbung auf sich genommene Arbeit einen Impuls zur weiteren Schwerpunktbildung im Kulturbereich geben sollte: „Herzliche Gratulation an Dornbirn zur Einleitung dieses Perspektivenprozesses, der auch das Rheintal nachhaltig stärken wird. Jetzt gilt es jedoch, über den Dialog wieder gemeinsam Wege und Ziele zu definieren", so Thoma, der in der Wahl Bad Ischls als Kulturhauptstadt keineswegs ein Scheitern Dornbirns sehe. „Die weiteren Überlegungen sollten auch mit den kulturstrategischen Überlegungen des Vorarlberger Südens vernetzt werden, wie etwa der Kulturfabrik 2030 im Bezirk Bludenz sowie die Kulturstrategie der Stadt Bregenz. Aufbauend auf der Kulturstrategie des Landes, wollen wir die gemeinsame Weiterentwicklung vorantreiben, auch mit Beteiligung der Kommunen und Kulturakteure in ganz Vorarlberg."

Thoma würde sich wünschen, dass die fünf Vorarlberger Städte sowie die großen Marktgemeinden nun an einem Strang ziehen und sich gemeinsam mit Fragen urbaner Kultur-, Stadt- und Regionalentwicklung auseinandersetzen, auch im Sinne eines zeitgemäßen und breiten Kulturbegriffs, der über Kunst per se hinaus geht. „Auch darum wäre es wünschenswert, wenn jetzt die Ideen und Projekte von ,Dornbirn' plus zugänglich gemacht und deren Machbarkeit im landesweiten Kontext diskutiert werden."

Von Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink erhält Thoma in dieser Frage volle Unterstützung: „Die für die Bewerbung ins Rollen gebrachten Projekte bringen für die Kulturentwicklung der Region viel Rückenwind und haben über die Grenzen Vorarlbergs hinaus für Aufsehen gesorgt. Neben der Vernetzung in ganz Europa, die allen Kulturakteuren des Landes zugute kommen kann, ist das auch eine tolle Gelegenheit, die Zusammenarbeit im Bodenseeraum weiter zu stärken."

Foto: Daniel Mauche

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