Gantner begrüßt Schweizer Abkehr von der Risikotechnologie Atomkraft

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AKW Mühleberg beendet am 20. Dezember Leistungsbetrieb – Sicherheitslandesrat: „Im Zuge der Stilllegung muss größtmögliches Maß an Sicherheit gewährleistet sein“

Positiv aufgenommen hat der Vorarlberger Sicherheitslandesrat Christian Gantner die Ankündigung, wonach das Schweizer Atomkraftwerk Mühleberg seinen Leistungsbetrieb am 20. Dezember 2019 einstellt. Zuvor hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) dem vorliegenden Konzept für den erforderlichen technischen Nachbetrieb des AKW bis zur endgültigen Abschaltung Ende September 2020 zugestimmt. „Eine sehr erfreuliche Nachricht für Vorarlberg“, so Landesrat Gantner.

Die Haltung des Landes sei eindeutig, so Gantner: „Die Kernenergie ist eine unbeherrschbare Risikotechnologie, die so rasch wie möglich beendet werden muss“. Dass nun mit Mühleberg ein Kernkraftwerk in direkter Nachbarschaft außer Betrieb genommen wird, bedeute einen Sicherheitsgewinn für Vorarlberg, hält Gantner fest.

Dem eingeleiteten Stilllegungsprozess, der jetzt zeitlich fixiert ist, müssten nun nächste logische Schritte folgen, so der Landesrat. „Kritisch gesehen werden in Vorarlberg die unbefristeten Laufzeiten. Insbesondere auch die Reaktoren Beznau I und II sollen so bald wie möglich vom Netz genommen werden“, appelliert Gantner. Grundsätzlich wird von ihm die Schweizer Abkehr von der Risikotechnologie begrüßt: „Das liegt im Interesse Vorarlbergs und stößt auf breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Foto: ©ThomasLENNE - stock.adobe.com

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