Zusammenführung der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist in Vorbereitung

Personelle Ausstattung auf hohem Niveau, räumliche Zusammenführung ist in Planung

„Durch die von Seiten der SPÖ und FPÖ geäußerte harsche Kritik an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Vorarlberg entsteht der Eindruck, dass dort unerträgliche Zustände herrschen und man notwendige Baumaßnahmen nicht umsetzen wolle – beides ist definitiv nicht der Fall. Die beiden Bereiche sind personell sehr gut aufgestellt und in die räumliche Ausstattung wurde massiv investiert. Die Räumlichkeiten sind zwar als längerfristiges Provisorium gedacht und die Raumsituation im und rund um das Gebäude sind sicher nicht ideal, aber als Überbrückung bis zur Zusammenführung im LKH Rankweil bzw. bis zu einem bereits anvisierten Neubau sind sie vertretbar. Hier muss Vorarlberg den Vergleich mit anderen Bundesländern definitiv nicht scheuen!“ betont VP-Gesundheitssprecherin Martina Rüscher.

„Darüber hinaus,“ so Rüscher weiter „gibt es konkrete Pläne für die räumliche Zusammenführung dieser beiden Psychiatriebereiche“. „Es steht auch für uns außer Streit, dass es Sinn macht, die Kinder- und Jugendpsychiatrie an einem Standort in einem modernen Neubau zusammen zu führen. Wir werden diesen Plan, unter Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten, auch so schnell wie möglich in die Realität umsetzen – da ist auch keine Zeit zu verlieren. Bis dahin werden wir in einem ersten Zwischenschritt die Zusammenführung der beiden Abteilungen im LKH Rankweil vorantreiben. 2021 soll die Abteilung Onkologie ins Landeskrankenhaus übersiedeln, dann werden Räumlichkeiten dafür frei. Fest steht aber, dass die Kinder und Jugendlichen – insbesondere Dank des hervorragenden Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Primaria Dr. Maria-Katharina Veraar – an den bestehenden Standorten und in der dazugehörigen neu ausgestatteten Tagesklinik im Marianum in Bregenz bereits heute sehr gut betreut werden. Ich danke ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz!“


© 2019 Vorarlberger Volkspartei