"Regionale Sicherheitsstruktur gewährleistet Schutz und Hilfe"

Sicherheitslandesrat besuchte Rekruten-Angelobung in Bizau

Auf die Bedeutung der funktionstüchtigen regionalen Strukturen im Sicherheitsbereich hat der zuständige Landesrat Christian Gantner am Freitag (26. April) bei der Angelobung von rund 40 Rekruten des Einrückungstermins April am Dorfplatz in Bizau aufmerksam gemacht. Einmal mehr hielt Gantner darüber hinaus fest, dass das Bundesheer fest in der Sicherheitsarchitektur des Landes verankert ist. "Wie wichtig es ist, über genügend motivierte und gut ausgebildete Einsatzkräfte zu verfügen, hat sich im Falle der besonderen Schneesituation im Jänner deutlich gezeigt", sagte Gantner.

Das hohe Sicherheitsniveau in Vorarlberg hänge auch mit den im Land stationierten Bundesheer-Kräften zusammen, erläuterte der Landesrat. Damit die hohe Einsatzfähigkeit gewährleistet bleibt, gelte es, die Bundesheer-Kräfte im Lande zweckmäßig aufzustocken und funktionsfähig auszustatten, forderte er neuerlich die Einhaltung der entsprechenden Zusagen sowie die Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel von Bundesseite ein.

Wesentliche Punkte der künftigen Gestaltung der Militärstrukturen in Vorarlberg sind laut Gantner ein professionelles Hochgebirgs-Jägerbataillon 23 in der Walgau-Kaserne, eine klare Zuständigkeit, Stärke und Ausstattung des Militärkommandos für die regionale Truppen- und Einsatzführung u.a. bei Krisen- bzw. Assistenzeinsätzen sowie die Stabilisierung der Militärmusik in spielfähiger Stärke. Darüber hinaus brauche es eine gesicherte strukturierte Miliz und die Möglichkeit, dass der Großteil der Grundwehrdiener den Präsenzdienst im eigenen Land ableisten kann.

Sowohl für die Landesverteidigung als auch im Katastrophenschutz wären effiziente Strukturen vor Ort und eine raschestmögliche Einsatzbereitschaft von entscheidender Bedeutung, führte der Landesrat aus. In dem Zusammenhang erinnerte er an den wichtigen Sicherheitsbeitrag, den das Bundesheer gemeinsam mit den Hilfs- und Rettungsorganisationen bei der Bewältigung der Schneesituation im heurigen Jänner beigesteuert hat. "Von den 4.550 Helfern wurden 35.400 Einsatzstunden geleistet, die Hubschrauber haben 200 Überwachungs- und Versorgungsflüge absolviert", betonte Gantner. Den rund 40 angelobten Rekruten wünschte der Landesrat für die Zukunft alles Gute.

Foto: VLK / Serra

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