Volkspartei unterstützt Glyphosatverbot nach Kärntner Vorbild

Schutz des Lebensraums ist in Vorarlberg Anliegen aller Parteien

„Der anstehende Beschluss des Landtags für ein weitgehendes Verbot des Wirkstoffs Glyphosat in Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln für den Privatbereich ist eine gute Nachricht für Vorarlbergs Umwelt. Er zeigt auch, dass sinnvolle Maßnahmen zum Schutz unseres Lebensraumes allen Parteien ein ehrliches Anliegen sind, egal aus welchem Eck die jeweilige Initiative gekommen ist“, so VP-Landwirtschaftssprecher Bernhard Feuerstein. Einen kleinen Seitenhieb zur entsprechenden SPÖ-Initiative kann sich Feuerstein aber nicht verkneifen: „Die neue Kärntner Regelung, die auch Vorbild für Vorarlberg sein wird, hat mit den ursprünglichen SPÖ-Plänen nicht mehr viel zu tun, sondern trägt vielmehr die Handschrift der Kärntner Volkspartei!“

Fachliche Schulung ist entscheidend für den nachhaltigen Umgang mit Pestiziden

„Kärnten“, so Bernhard Feuerstein, „reglementiert nicht nur den Umgang von Privatpersonen mit dem Pestizid Glyphosat, sondern auch mit rund 150 weiteren Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Es hat sich nämlich gezeigt, dass nur die fachliche Schulung im Umgang mit Pestiziden nachhaltigen Umweltschutz garantiert. Deshalb sind jene Personen, die beruflich mit Pestiziden arbeiten und dafür speziell geschult sind, vom Verbot auch nicht betroffen.“ Feuerstein hält diese Trennung für sinnvoll, weil damit der unkontrollierten Anwendung von Unkrautvernichtungsmitteln ein Riegel vorgeschoben wird: „Dies war auch eine wesentliche Zielsetzung der Kärntner Volkspartei, die diesen Aspekt in das neue Gesetz hineinreklamiert hat; gleichzeitig wurde sichergestellt, dass Privatanwender mit einem Sachkundeausweis von dieser Regelung ausgenommen sind.“

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