Inklusion aktiv vorantreiben

VP-Landtagsanfrage zum Prozess „Inklusives Vorarlberg“ eingebracht

Die Zukunftskonferenz am 3. und 4. Mai 2019 in der Schule am See in Hard bildete den Auftakt für einen breit angelegten Zukunftsprozess unter dem Titel „Inklusives Vorarlberg“, mit dem die Landesregierung die Vision, allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft zu ermöglichen, weiter vorantreiben will. „Österreich hat im Jahr 2008 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet. Sie war der Startschuss für eine Reihe von Initiativen, die alle der Zielsetzung der bestmöglichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung verpflichtet sind. Landesrat Christian Bernhard hat mit dem Prozess „Inklusives Vorarlberg“ diesen Bemühungen nun einen festen Rahmen gegeben, indem alle wesentlichen Akteure gemeinsam mit der Landesregierung die künftigen Schwerpunkte im Bereich der Inklusion erarbeiten werden“, berichtet Landtags-Vizepräsidentin Martina Rüscher.

Inklusion hat hohen Stellenwert

In einer Landtagsanfrage an Landesrat Bernhard will Rüscher nun Genaueres über die Eckpfeiler des Prozesses erfahren, etwa welche Selbstvertreterinnen und -vertreter, Systempartnerinnen und -partner eingeladen sind und wie das Projekt zeitlich und organisatorisch aufgebaut ist. „Mich interessiert auch, welche Erwartungen die Landesregierung an einen so aufwendig gestalteten Prozess knüpft. Insgesamt freut es mich, dass man sich diesem Thema offensiv stellt und aktiv die gesamtgesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderung vorantreiben will“, so Rüscher abschließend.

© 2019 Vorarlberger Volkspartei