Vorarlberger Milchwirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte

In Vorarlberg werden jedes Jahr von rund 1.050 Milchlieferanten knapp 160 Millionen Kilogramm Milch produziert und in diversen hauptsächlich genossenschaftlich organsierten Verarbeitungsbetrieben veredelt. „Damit ist die Milchwirtschaft das Rückgrat unserer bäuerlichen Strukturen im Land. Sie schafft Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze im Land und prägt, etwa in Form der Alpwirtschaft, unsere Kulturlandschaften“, betont VP-Landwirtschaftssprecher Bernhard Feuerstein anlässlich des heutigen Weltmilchtages.

Intelligente Milchwirtschaft hat Zukunft

Feuerstein zeigt sich verwundert, dass diese Form der Landwirtschaft in Vorarlberg von mancher Seite in Frage gestellt wird: „Im Gegensatz zum Ackerbau passt die Milchwirtschaft optimal zu den regionalen, geografischen und klimatischen Gegebenheiten. Sie wurde über Jahrhunderte optimiert. Das Grünland hat auch ökologisch wesentliche Vorteile. Es ist ein wesentlicher CO2-Speicher sowie ein hervorragender Erosionsschutz vor allem in den alpinen Lagen. Über die Vorteile von Grünflächen für die Artenvielfalt von Insekten müssen wir nicht einmal diskutieren!“

Vorarlberger Produkte sind überregional erfolgreich

Der Landwirtschaftssprecher der Vorarlberger Volkspartei erinnert auch daran, dass Vorarlberger Produkte, die durch die Veredelung von Milch entstehen, international einen ausgezeichneten Ruf besitzen: „Der heimische Käse gewinnt nicht nur laufend europaweit Preise. Er findet auch am ganzen Kontinent Abnehmer. Das bedeutet, wir sind mit unseren Milchprodukten auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig. Das ist für eine kleine Region nicht selbstverständlich und spricht für die hohe Qualität unserer Produkte. Die Vorreiterrolle in Sachen Gentechnik-Freiheit im Anbau und in der Fütterung ist mittlerweile in wichtiges Qualitätsmerkmal und wird auch vom Konsumenten anerkannt.“


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