Volle Unterstützung von Seiten der Vorarlberger Volkspartei für den Ausbau der Schieneninfrastruktur

In der Diskussion um die Weiterentwicklung des Güterbahnhofs Wolfurt hält VP-Verkehrssprecher Daniel Steinhofer für seine Fraktion fest, dass die Landesregierung im neuen „Mobilitätskonzept „Vorarlberg“ ein klares Bekenntnis zum weiteren Ausbau der Schieneninfrastruktur verankert hat: „Auf Grund unserer Lage im Herzen Europas ist die gute Verkehrsanbindung unserer Region an die wichtigen europäischen Verkehrsachsen essenziell. Wir brauchen deshalb eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur, die dieses hohe Maß an Mobilität auch in Zukunft gewährleistet. Ein wesentlicher Baustein sind dabei leistungsfähige Schienenverbindungen“. Aus Sicht Steinhofers sind dabei vor allem unsere Nachbarn gefordert: „Wir brauchen eine gute Anbindung an die transeuropäischen Netze. Dabei sind vor allem unsere Partner in Deutschland gefordert, ihre Bahninfrastruktur weiter zu modernisieren“. Die Diskussion über mögliche Großprojekte im Großraum Bregenz kommt für den Verkehrssprecher der Vorarlberger Volkspartei zu früh: „Maßnahmen, wie die Elektrifizierung Ulm – Friedrichshafen – Lindau, müssen erst einmal Realität werden und ihre Wirkung entfalten damit wir abschätzen können, welche Auswirkungen das auf Vorarlberg hat. Auf die ungeklärte Finanzierungsfrage eines solchen Großprojekts möchte ich gar nicht weiter eingehen.“

 

Leistungsfähige Straßen bleiben Teil der Strategie

 

Außer Streit steht für Steinhofer auch, dass auch in den nächsten Jahrzehnten das gut ausgebaute Straßennetz weiterentwickelt werden muss: „Wir haben hier vor allem zwei Projekte, die uns seit vielen Jahren beschäftigen. Wir brauchen mehr denn je eine leistungsfähige Verbindung zwischen der Österreichischen und der Schweizer Autobahn. Für den Raum Feldkirch braucht es eine nachhaltige Lösung für die bestehenden Verkehrsprobleme. Damit ist die Realisierung des Stadttunnels Feldkirch ein Muss für die kommenden Jahre.“

 

Im Bereich des Individualverkehrs wird das Thema Elektromobilität massiv an Bedeutung gewinnen: „Das Angebot an E-Bikes und E-Scootern ist schon jetzt sehr groß. In den kommenden Jahren werden neue Elektroautos auf den Markt kommen, die in Sache Reichweite und Komfort mit konventionellen PKW´s vergleichbar sind. Das gilt auch für die Anschaffungskosten. Auf diese Entwicklung, die sich auch positiv in der CO2-Bilanz unseres Bundeslandes bemerkbar machen wird, müssen wir uns optimal vorbereiten“, so Steinhofer abschließend.


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