Wir brauchen einen „Chancenpakt 2035“

„Ich möchte gemeinsam mit den Abgeordneten für dieses Land noch viel Positives bewegen!“

 

„Mit dem Raumbild 2030 und Raumplanungs- und Grundverkehrsnovellen, Wissenschafts- und Forschungsstrategie, Rheintal-Walgaukonzept II, Radverkehrsstrategie, E-Mobilitätsstrategie, Landwirtschaftsstrategie, Sozialfondsstrategie, Wohnbauoffensive, Pflegepaket, Sicherheitspakt, Digitale Agenda und vielem mehr hat die Regierungskoalition Vorarlberg unser Land ein Stück lebenswerter gemacht“, blickt VP-Klubobmann Roland Frühstück auf wesentliche Eckpfeiler des Arbeitsprogramms der Landesregierung der vergangenen fünf Jahre zurück. 

  

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn dabei die Wohnbauoffensive, die erfolgreich umgesetzt wurde und bis Ende 2019 rund 3.800 leistbare, gemeinnützige Wohnungen den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern zur Verfügung stellen wird. Aus Sicht des Landtagsklubs war die Raumplanungsnovelle aus dem Jahr 2018 ein zusätzlicher wesentlicher Impuls in Richtung leistbares Wohnen. „Die Bilanz dieser Regierungskoalition kann sich durchaus sehen lassen. Sie ist aber kein Grund, sich auf den Leistungen der Vergangenheit auszuruhen. Sie ist vielmehr Ansporn, anzupacken und die Themen der Zukunft schon jetzt im Blick zu haben“, betont Frühstück, der nach acht Jahren als Klubobmann seiner Fraktion voller Elan in die Zukunft blickt und die positive Entwicklung des Landes weiter vorantreiben will.  

 

Chancenreichster Lebensraum – innovativer Wirtschaftsraum

 

Der im Prozess zur „Marke Vorarlberg“ als Zielsetzung hervorgegangene Satz: „Wir wollen 2035 der CHANCENREICHSTE LEBENSRAUM FÜR KINDER sein“, ist für Frühstück die Leitlinie für viele Zukunftsprojekte der kommenden Jahre: „Vorarlberg soll und muss ein Ort bleiben, der dazu animiert, erfolgreich zu wirtschaften. Ein innovatives Unternehmertum ist der Schlüssel für die Arbeitsplätze der kommenden Generationen. Konkreter Auftrag für die Öffentliche Hand ist der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur von Schiene und Straße“. Damit verbunden ist für Frühstück ein klares „Ja“ zu den zentralen Infrastrukturprojekten S18, Stadttunnel Feldkirch, aber auch zum weiteren Ausbau des Güterbahnhofes Wolfurt und des öffentlichen Personennahverkehrs. „Bei den „Öffis“ gilt ganz klar das Motto: „More electric“. Das bedeutet die Elektrifizierung unserer Busflotten, aber auch die gezielte Förderung von Elektro-PKW´s für gewerbliche Zwecke“, so der Klubobmann. 

 

„Chancenpakt 2035“: Ökonomie trifft auf Ökologie

 

Ökonomie und Ökologie auf einen Nenner zu vereinen, ist insgesamt für Frühstück eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre: „Wir haben hier eine Bringschuld gegenüber kommenden Generationen!“ Roland Frühstück wünscht sich dazu einen „Chancenpakt 2035“, der alle wichtigsten Player an einen Tisch vereint mit dem Ziel die vorhandenen Chancen und Möglichkeiten bei den Themen Energie, Verkehr und Raumplanung optimal zu vernetzen, damit der Umstieg auf ein noch nachhaltiges Wirtschaften beschleunigt wird: „Vorarlberg hat mit der Wasserkraft und der Sonnenenergie zwei natürliche Ressourcen mit enormen Potenzial. Der Bereich der Energieeinsparung kommt da noch dazu. Es muss uns gelingen durch konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise dem verstärkten Ausbau der Fotovoltaik auf Firmengebäuden noch einen Schritt weiter zu gehen“.

 

Plastik sortenrein sammeln und wiederverwerten

 

Insgesamt braucht es aus der Sicht des Klubobmanns der Vorarlberger Volkspartei intensive Anstrengungen, um den ökologischen Fußabdruck der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger weiter zu reduzieren: „Im Bereich Plastik verfügen wir dank mehrerer Leitbetriebe im Land über ein großes Know-how. Aus meiner Sicht sollten wir diesen wichtigen Wertstoff in Zukunft noch besser und vor allem sortenreiner sammeln, damit er entsprechend wiederverwertet werden kann. Klar ist auch, dass Plastik in der Umwelt, insbesondere in Flüssen und Seen nichts verloren hat!“  

 

Überhaupt ist der Umweltschutz für Roland Frühstück ein zentrales Thema der kommenden Jahre. „Wir werden etwa im Bereich der Raumplanung über Regeln nachdenken müssen, die bestimmte Gebiete unseres Landes vor der Inanspruchnahme durch uns Menschen stärker schützt. Wichtig ist auch, dass die Naherholungsgebiete an den Siedlungsrändern gestärkt werden. Sie sind gerade für Familien von enormer Wichtigkeit, weil durch die – von uns gewünschte – Verdichtung in den Ballungsräumen Freiflächen zum Spielen für Kinder zurückgehen werden“. 

 

Wichtig ist für Frühstück in diesem Zusammenhang auch leistbarer Wohnraum für Familien auch in den Ballungszentren des Landes. „Wir werden beim gemeinnützigen Wohnraum weiterhin Vollgas geben und gerade in den Städten und großen Gemeinden das Angebot an Wohnungen weiter ausbauen. Wir werden auch ein genaues Auge darauf werfen, ob die mit der Raumplanungsnovelle beschlossenen Regelungen zur Anwendung kommen und Widmungstitel und Widmungszweck übereinstimmen!“

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