Kinderbetreuung: Günstig aber nicht gratis!

Volkspartei bekennt sich zum weiteren Ausbau, lehnt aber Gießkannenpolitik ab

Nichts hält VP-Klubobmann Roland Frühstück von der "Gratis-Mentalität" der SPÖ-Vorarlberg im Bereich der Kinderbetreuung. „Wir haben in Vorarlberg ein sehr hohes Betreuungsniveau im Bereich der Kinderbetreuung. Ich bin der Meinung, dass jene Eltern, die über ein hohes Einkommen verfügen, auch einen Beitrag zahlen sollten, damit der weitere flächendeckende Ausbau von Spielgruppen und Kindergärten auch finanziert werden kann!“ Frühstück unterstützt das von der Landesregierung geschaffene Tarifkorridormodell, das den Gemeinden eine soziale Differenzierung bei der Tarifgestaltung ermöglicht: „Jene Eltern, die über ein geringes Familieneinkommen verfügen, zahlen auf Grund dieses Modells einen sehr geringen Betrag für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Der Mittelstand und hohe Einkommen entrichten - im Vergleich zu den tatsächlichen Betreuungskosten – immer noch sehr moderate Beiträge.“

Land und Gemeinden investieren weiter in die Kinderbetreuung

 

Frühstück verdeutlicht anhand aktueller Zahlen, wie massiv in Vorarlberg die außerhäusliche Betreuung von Kindern gefördert wird. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für uns als Volkspartei ein wesentliches Anliegen, das wir mit Nachdruck verfolgen. Aktuell sind deshalb über 64 Millionen Euro für die vorschulische Erziehung im Landesbudget vorgesehen, das sind fast 15 Prozent mehr als noch 2016. Seit 2014 wurden in Vorarlberg 1500 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen, das ist eine Steigerung des Platzangebotes um 60 Prozent! All diese Zahlen verdeutlichen, dass wir beim Thema Kinderbetreuung auf einem guten Weg sind!“


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