Wallner: „VP muss mit Abstand stärkste Kraft werden“

Über 1000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger feiern Sebastian Kurz beim Auftakt der Volkspartei in Bregenz. Kurz: „Es reicht nicht, Erster zu werden“

„Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betont Sebastian Kurz beim Abschluss seiner Auftakt-Tour durch alle neun Bundesländer in Bregenz. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern, oder Wut oder Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

Misstrauensantrag hat „unaufhaltsamen Willen, die Arbeit für Österreich fortzusetzen“ ausgelöst
Kurz betont in seiner Rede vor allem auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der Spitzenkandidat.

„Es reicht nicht, Erster zu werden“
Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es rot-grün-pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Erster zu werden reiche daher jedenfalls nicht, so Kurz: „Wenn wir uns an die Abwahl im Mai erinnern, dann wissen wir: Wenn es eine Mehrheit gegen uns gibt, dann wird sie genutzt und danach ist es zu spät.“ Keinesfalls unterschätzen dürfe man „die Methoden derer, die uns aufhalten wollen.“ Mit gefälschten Facebook-Seiten im letzten Wahlkampf, mit dem Verbreiten übler Gerüchte in den sozialen Medien, so wie es in den letzten Wochen passiert ist.

Generalsekretär Karl Nehammer stimmt für die nächsten Wochen ein
VP-Generalsekretär Karl Nehammer appelliert in seiner Rede, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen: „Stimmung sind noch keine Stimmen.“ Man müsse jetzt raus gehen auf die Straße, hinein in die Haushalte und die Menschen weiter überzeugen. „Wir haben mit Sebastian Kurz den besten Kandidaten, das beste Team und eine tolle Bilanz: keine neuen Schulden, Entlastungen für die Menschen und dem Kampf gegen illegale Migration“, so Nehammer. Nehammers Apell: „Wer Kurz will, muss Kurz wählen – das müssen wir den Leuten sagen!“

„Vom eingeschlagenen Weg überzeugen“
Markus Wallner stimmt Nehammer zu: „In den kommenden Wochen vor beiden Wahlen ist es wichtig, noch mehr mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und sie von unserem eingeschlagenen Kurs zu überzeugen. Die aktuell guten Umfragen dürfen kein Grund sein, uns zurückzulehnen, sondern sie bestärken uns darin, unseren Weg weiter konsequent zu verfolgen, mit den Menschen zu reden und dafür zu sorgen, dass die ÖVP mit Sebastian Kurz nach der Nationalratswahl die mit Abstand stärkste Kraft in Österreich sein wird“, so der Landeshauptmann. „Danach gilt es jedoch, rasch auch den Schalter umzulegen und zwei Wochen lang intensiv für die Landtagswahlen in Vorarlberg zu laufen.“

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