LH Wallner: „Starkes Team für Vorarlberg“

Markus Wallner holt Martina Rüscher und Marco Tittler in sein Team für die kommende Legislaturperiode, dem Christian Bernhard und Karlheinz Rüdisser nicht mehr angehören werden. Im Falle seiner Wahl zum Landeshauptmann wolle er die bisherige Landtagsvizepräsidentin und den Wirtschaftsexperten als neue Regierungsmitglieder vorschlagen.

„Wie schon länger bekannt ist, werden mit Karlheinz Rüdisser und Christian Bernhard zwei verdiente Regierungsmitglieder der nächsten Regierungsmannschaft aus persönlichen Gründen nicht mehr angehören können“, erklärte der Landeshauptmann am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. „Darum möchte ich die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger noch vor der Wahl darüber informieren, mit welchen Personen ich in meinem Regierungsteam die Zukunft des Landes gestalten möchte. Neben den bisherigen Regierungsmitgliedern Barbara Schöbi-Fink und Christian Gantner möchte ich im Falle meiner Wahl zum Landeshauptmann die derzeitige Landtags-Vizepräsidentin Martina Rüscher und den Wirtschaftsexperten Marco Tittler gerne dem Landtag als neue Regierungsmitglieder vorschlagen“, so Markus Wallner. „Ich bin davon überzeugt, dass es richtig und ehrlich ist, den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern vor der Wahl zu sagen, wer meine Wunschkandidaten für eine Regierungsbildung nach der Wahl sind.“

Rüscher und Tittler seien nicht nur bestens geeignet, die erfolgreiche Arbeit von Karlheinz Rüdisser und Christian Bernhard fortzusetzen, sondern stünden durch ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten einerseits für die Kontinuität einer sehr erfolgreichen Regierungsarbeit, andererseits brächten sie durch ihren ganz persönlichen Stil viele neue Akzente in die Arbeit der Vorarlberger Volkspartei ein.

 

Bewährte Gesundheitspolitikerin

„Ich freue mich sehr darüber, von Markus Wallner als Nachfolgerin von LR Christian Bernhard für den Bereich Gesundheit vorgeschlagen zu werden. In den vergangenen fünf Jahren durfte ich mich als Gesundheitssprecherin der Volkspartei tief in das Thema einarbeiten“, erläuterte Martina Rüscher. „Durch die enge und gute Zusammenarbeit vor allem mit LR Christian Bernhard konnten wir bereits in der vergangenen Periode viele positive Entwicklungen im Vorarlberger Gesundheitsbereich vorantreiben, die ich weiter fortführen und vorantreiben möchte.“

Sollte sie Teil der neuen Vorarlberger Landesregierung werden, hat sich Rüscher schon einige konkrete Dinge vorgenommen, die sie möglichst rasch angehen möchte: „Für meine politische Arbeit ist mir wichtig, dass wir die hohe Lebensqualität, die wir in Vorarlberg haben, halten und ausbauen können. Dafür brauchen wir starke Familien, zukunftsfitte Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen, einen intakten Lebensraum, in dem wir uns wohl fühlen und Schutz für unser höchstes Gut, unsere Gesundheit. Im Krankheitsfall sollen alle darauf vertrauen können, dass sie ohne lange Wartezeiten eine hochwertige Versorgung erhalten.“ Erreicht werden könne dies durch den Ausbau der Prävention, beste Unterstützung für pflegende Angehörige sowie gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für Fachkräfte. Auch dem Bereich der Inklusion, den sie fünf Jahre lang als Sprecherin vertreten durfte, wolle sie sich weiter widmen und die „Inklusive Region Vorarlberg“ in der Umsetzung weiter vorantreiben.

„Besonders wichtig ist für mich der offene Austausch und die gute Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Ärztekammer und der VGKK bzw. der neuen ÖGK sowie den Rettungsorganisationen, aber auch mit Arbeiter- und Wirtschaftskammer. Hier wurde bereits in der Vergangenheit ein wertschätzender Austausch auf Augenhöhe gepflegt – diesen gilt es fortzuführen und auszubauen“, so Rüscher weiter. „Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht aber immer die Vorarlberger Bevölkerung, die PatientInnen, zu Pflegende und ihre Angehörigen – sie erwarten sich eine niederschwellige, rasche Versorgung in bester Qualität und die Hilfe, die sie im Moment gerade brauchen. Unsere ÄrztInnen, Pflegefachkräfte und alle weiteren PartnerInnen und MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich erwarten sich echte Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen. Dafür möchte ich arbeiten.“

Top - Wirtschaftsexperte

Wirtschaftsexperte Marco Tittler zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über seinen Eintritt in das Team von Markus Wallner: „Für dieses Vertrauen möchte ich mich bedanken und versichern, dass ich mit großem Respekt an die anstehenden Aufgaben in diesem Amt herangehen werde. Zu allererst sind in gut zehn Tagen die Wählerinnen und Wähler am Wort. Ich hoffe, dass die gute Entwicklung von Vorarlberg gewürdigt wird und die Volkspartei mit Landeshauptmann Wallner von der Bevölkerung das Vertrauen erhält, diesen Weg weiter zu gehen.“ Das Wahlprogramm der Vorarlberger Volkspartei sehe er als das mit Abstand umfangreichste und kompletteste Angebot an die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. „Darin sind etliche wichtige Themen und Bausteine für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft enthalten“, so der studierte Betriebswirt und langjährige Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Vorarlberg, wo er zuletzt als stellvertretender Direktor unter anderem für den Bereich Wirtschafts- und Technologiepolitik verantwortlich war.

„Bei vielen wirtschaftspolitischen Themen verbindet mich eine schon länger andauernde berufliche Beziehung zu Landeshauptmann Markus Wallner und im Speziellen zu Landesstatthalter und Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser. Diese hervorragende Zusammenarbeit würde ich gerne in neuer Rolle fortsetzen und somit den erfolgreichen Weg der Vorarlberger Wirtschaftspolitik weitergehen“, führte der ehemalige Geschäftsführer der Jungen Wirtschaft aus. „Davor gibt es aber noch einige Schritte zu setzen und der wichtigste steht – wie schon erwähnt – in zehn Tagen bevor. Bis die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ihre Stimmen abgeben, sehe ich mich und meine Person als Angebot und würde mich freuen, mein Wissen in weiterer Folge in neuer Funktion einbringen zu dürfen“, so Tittler abschließend.


© 2019 Vorarlberger Volkspartei