Steinhofer | Grüne Luftschlösser sind noch keine Verkehrslösung

„Die Grünen tun so, als ob ihre ominöse ‚V-Variante‘ tatsächlich neu sei“, kritisiert VP-Verkehrssprecher Daniel Steinhofer die jüngsten Vorschläge des Regierungspartners. „Dabei vergessen sie gezielt, dass es Verkehrsstudien gibt, die zeigen, dass eine Verbindung der Autobahnen bei Mäder keine nennenswerten Auswirkungen auf alle nördlichen Straßenverbindungen hat“, zeigt Steinhofer die üblichen Argumentationslücken grüner Verkehrskonzepte auf. Bei „Mobil im Rheintal“ sei eindrucksvoll aufgezeigt worden, dass Alternativen südlich der L 204 nur sehr geringe Auswirkungen nördlich der L 204 haben. „Dass die Bodenqualität im Ried eine Herausforderung für den Straßenbau darstellt, weiß man nicht erst seit heute“, wundert sich Steinhofer über die vermeintlich neuen Erkenntnisse der Grünen.

Sich dauernd im Kreis drehen, ist keine „vernünftige“ Verkehrspolitik

Den VP-Verkehrssprecher ärgert der lange Vorbereitungs- und Planungshorizont ebenso. „Man kann daher durchaus darüber diskutieren, ob ein Vorziehen der Verbindung bei Höchst-Brugg sinnvoll und realisierbar ist“, meint Steinhofer. Aber ein Zurück an den Start sei ein Schlag ins Gesicht der verkehrsgeplagten Bevölkerung. Es gelte jetzt, die penible Vorbereitung der Experten abzuwarten und dann möglichst rasch in die Genehmigungsverfahren einzutreten. In Sachen Routenbindung und Auffächerung rät der VP-Verkehrssprecher den Grünen, mit den handelnden Personen bei den Zollämtern ins Gespräch zu treten. „Die beiden Vokabeln machen sich gut auf dem Papier, sind aber alles andere als einfach umzusetzen“, so Steinhofer weiter. Letztlich sehe er bei der V-Variante nichts „Vernünftiges“, sondern nur „Verworrenes“.


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