Fässler | An den richtigen Schrauben gedreht

Das Volksschulpaket wirkt positiv, wie eine Evaluierung verdeutlicht

Die Herausforderungen an Vorarlbergs Volksschulen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. „Unsere Gesellschaft wird vielfältiger und das spiegelt sich auch an den Schulen. An vielen unserer Volkschulen lernen heute Kinder mit 10 und mehr unterschiedlichsten Muttersprachen. Schulen wandeln sich zunehmend von reinen Lernorten in Richtung Lebens- und Freizeitorten. Gleichzeitig war es noch nie so wichtig, die Talente der Kinder zu fordern und zu fördern, denn sie sind die Fachkräfte von morgen“, betont Julian Fässler, Bildungssprecher der Vorarlberger Volkspartei.

Evaluierung mit positiven Ergebnissen

Die Landesregierung hat mit Schulbeginn 2013/2014 auf diese veränderten Rahmenbedingungen mit dem sogenannten Volksschulpaket reagiert und dabei offenkundig die richtigen Maßnahmen gesetzt, wie die aktuelle Evaluierung deutlich macht: „Es ist erfreulich, dass die zusätzlichen Möglichkeiten, die das Volksschulpaket bietet, von den Schulen gut angenommen werden. Das bedeutet nämlich, dass die Investitionen von insgesamt rund 18 Millionen Euro direkt in den Klassenzimmern zu spüren sind!“ so Fässler. Der VP-Bildungssprecher kündigt zu den Evaluierungsergebnissen der PH Weingarten eine Landtagsanfrage an.

Mehr Zeit für individuelle Betreuung

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Pakets sind zusätzliche Stundenkontingente für die Volksschulen in der Grundstufe I (Vorschule, 1./2. Schulstufe). Kleine Schulstandorte erhalten bis zu eine Stunde mehr pro Klasse, große Schulen im Durchschnitt drei Zusatzstunden pro Klasse. Dazu Julian Fässler: Zusätzliche „Zeit, in der individuell auf die Kinder eingegangen werden kann, etwa im sogenannten „Teamteaching“. Insgesamt stehen pro Schuljahr rund 50.000 Einzelstunden zusätzlich zur Verfügung, welche bei den Schülerinnen und Schülern direkt ankommen“.

Darüber hinaus erhalten die Volksschulen auch Ressourcen im Rahmen der autonomen Stundenkontingente über die sie frei entscheiden können. „Die Schulen wissen am besten, wo gerade der Schuh drückt. Diese Kontingente ermöglichen es, unbürokratisch auf aktuelle Herausforderungen reagieren zu können und sind damit ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Unterrichtsqualität“, so Fässler abschließend.

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