Wohnungssuchende sind bei den Gemeinden gut aufgehoben

Vergaberichtlinien sind transparent und werden eingehalten

Mit Erstaunen nimmt VP-Wohnbausprecher Albert Hofer die „Reformvorschläge“ der Grünen in Sachen Wohnungsvergabe und Wohnbeihilfe zur Kenntnis: „Aktionismus ist ja bekanntlich die höchste Steigerungsform des Populismus. Wie jedoch eine neue Zentralbehörde die Wohnungsvergaben effektiver managen soll als es die Gemeinden, die mit der Situation vor Ort vertraut sind, jetzt schon tun, dies kann und will ich beim besten Willen nicht nachvollziehen!“

Hofer wundert sich auch darüber, dass justament die Grünen die demokratische Kontrolle durch die Wohnungsausschüsse der Gemeinden aushebeln wollen: „Die Anträge der Wohnungssuchenden werden von den Ausschussmitgliedern penibelst geprüft. Die Entscheidungen fallen durchwegs transparent und im Rahmen der Richtlinien. Die Wohnungsvergaben erfolgen ausschließlich nach sachlichen Kriterien und zudem – mit wenigen Ausnahmen – einstimmig. Wieso sollte man dieses funktionierende System, das auch noch deutlich günstiger arbeitet als ein gut bezahlter Landesbediensteter, in Frage stellen?

Populistischer Taschenspielertrick

Der Wunsch nach einfachen Regeln für die Wohnbeihilfe ist für Hofer nichts anderes als ein populistischer Taschenspielertrick: „Das kann man schon machen, aber ich höre schon den Aufschrei der grünen Sozialsprecherin, wenn bestimmte soziale Notlagen auf Grund der Vereinfachungen nicht mehr Berücksichtigung finden. Die Qualität der bestehenden Richtlinie ist nämlich genau ihre soziale Treffsicherheit! Hofer appelliert an den Koalitionspartner eindringlich auf weitere wahlkampfmotivierte „Hüftschüsse“ zu verzichten: „All diese Vorschläge sind realitätsfremd und erhalten daher im Vorarlberger Landtag nicht einmal ein Drittel an Zustimmung. Mehrheiten im Landesparlament sollten aber das Ziel einer Regierungsfraktion sein, sonst verliert sie das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler!“

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