Im Rahmen des morgigen Sozialpolitischen Ausschusses wird die Reform des Vorarlberger Sozialfonds das zentrale Thema sein. Die Eckpunkte dieser wichtigen sozialpolitischen Weichenstellung werden federführend von Landesrätin Martina Rüscher den Abgeordneten präsentiert werden. Für VP-Klubobfrau Veronika Marte steht fest: „Wenn wir unser Sozialsystem zukunftsfit machen wollen, müssen wir bestehende Strukturen weiterentwickeln. Die Sozialfondsstrategie 2030 ist ein notwendiger Schritt, um Hilfe auch morgen dort sicherzustellen, wo sie gebraucht wird.“
Konkret bedeutet die Reform eine bessere Koordination von Leistungen im jeweiligen Sozialraum mit dem Aufbau von Sozialraumbüros und eine neue Steuerungslogik. Damit wird die notwendige soziale Unterstützung besser zugänglich, zielgerichteter und effizienter. Ein zentrales Instrument ist dabei die Wirkungsanalyse: „Nur wenn wir wissen, was wirkt, können wir gezielt helfen und Steuergeld verantwortungsvoll einsetzen“, so Marte.
„Solidarität braucht Vertrauen in ein System, das wirksam und gerecht hilft“, betont Marte. „Dafür braucht es Mut zur Reform und einen kontinuierlichen Dialog mit allen Beteiligten.“
Rechnungsabschluss Rettungsfonds
Ein weiteres Thema im Sozialpoltischen Ausschuss unter der Leitung von LAbg. Heidi Schuster-Burda ist der Rechnungsabschluss des Vorarlberger Rettungsfonds für das Jahr 2024. Der Fonds finanziert vor allem Leistungen des Rettungswesens, etwa die Bergung, Erste-Hilfe-Leistung und die Durchführung von Krankentransporten. Land und Gemeinden finanzieren gemeinsam diesen Leistungen mit rund 17 Millionen Euro im Jahr.