Vorarlberg empfing Bundesratsdelegation im Vorarlberger Landtag – Programm mit Arbeitsgesprächen und Betriebsbesuchen im Grenzraum
Am 28. September 2026 fand im Vorarlberger Landtag das Format „Bundesrat im Bundesland“ statt. Landtagspräsident Harald Sonderegger und Landeshauptmann Markus Wallner empfingen dabei die Bundesratsdelegation angeführt von Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs. Der Austausch stand im Zeichen des grenzüberschreitenden Wirtschaftsraums Bodensee–Rheintal. Nach einem Besuch im Vorarlberg Landtag und Grußworten von Landeshauptmann Wallner fanden Arbeitsgespräche mit weiteren Mitgliedern der Vorarlberger Landesregierung, den Klubobleuten und Abgeordneten des Vorarlberger Landtags statt. Am Nachmittag standen Betriebsbesuche und Besichtigungen in Vorarlberg, der benachbarten Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein auf dem Programm. Der Besuch fand im Rahmen des aktuellen Vorsitzes Vorarlbergs im Bundesrat statt, welchen Vorarlberg noch bis Ende des Jahres 2026 innehat.
Landeshauptmann Markus Wallner unterstrich in seinen Grußworten die Rolle des Bundesrates: „Der Bundesrat ist die starke Stimme der Länder beim Bund – hier werden regionale Perspektiven zu gesamtösterreichischen Lösungen. Gerade im Rahmen des aktuellen Ländervorsitzes Vorarlbergs ist der direkte Austausch mit den Mitgliedern des Bundesrates ein wichtiges Signal der Zusammenarbeit: Wir zeigen, wie wir gemeinsam Brücken bauen und unsere Anliegen pragmatisch voranbringen. Als starke Regionen gestalten wir Zukunft.“
Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs verwies darauf, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sei. Vorarlberg und der Wirtschaftsraum Bodensee–Rheintal zeigten, welches Potenzial starke Regionen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit haben. „Starke Regionen brauchen eine starke Stimme im Bund. Genau dafür ist der Bundesrat da. Entscheidungen auf Bundesebene müssen die Realität in den Ländern und Gemeinden mitdenken. Der Wirtschaftsraum Bodensee–Rheintal zeigt zugleich, dass Zusammenarbeit über Grenzen hinweg Betriebe, Arbeitsplätze und die gesamte Region stärkt.“
Landtagspräsident Harald Sonderegger unterstrich die Bedeutung des Bundesrates als Länderkammer und wichtiges Bindeglied zwischen Bund und Ländern: „Der Austausch vor Ort ist Teil eines gelebten Föderalismus. Das Format ‚Bundesrat im Bundesland‘ bietet eine hervorragende Gelegenheit, den Mitgliedern des Bundesrats unsere aktuellen Vorarlberger Initiativen und Projekte persönlich vorzustellen. Dieser Dialog stärkt das gegenseitige Verständnis und trägt zur Vernetzung mit dem Parlament in Wien bei.“