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Digitaler Behindertenpass: Alltag erleichtern, Selbstständigkeit stärken

Veröffentlichunsdatum
30 Jänner, 2026
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Mit einem Landtagsantrag, der von den Sozialsprecherinnen und Spechern aller Fraktionen unterstützt wird, setzt sich Landtagsabgeordnete Heidi Schuster-Burda, für die Integration des Behindertenpasses in die eAusweise-App des Bundes ein. „Wer mit einer Behinderung lebt, ist im Alltag oft mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. Ein digitaler Behindertenpass kann hier einen echten Unterschied machen – durch mehr Komfort, mehr Selbstbestimmung und weniger Bürokratie“, erklärt Schuster-Burda.

In Österreich erhalten Personen einen Behindertenpass, wenn der Grad der Behinderung oder die Minderung der Erwerbstätigkeit mindestens 50% beträgt und sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben. Derzeit existiert der Behindertenpass nur in physischer Form. Das ist insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen oft unpraktisch. Ein digitaler Nachweis über das Smartphone – wie er etwa beim Führerschein oder Studierendenausweis bereits Alltag ist – würde Betroffenen spürbare Erleichterung bringen.

„Es geht nicht um Technik der Technik wegen – sondern um ganz konkrete Verbesserungen für über 380.000 Menschen in Österreich“, betont Schuster-Burda. Mit der geplanten Initiative wird die Landesregierung ersucht, sich beim Bund für eine rasche Umsetzung dieser digitalen Erweiterung einzusetzen. „Es freut mich, dass im Landtag Konsens darüber herrscht, dass Inklusion gerade in Alltagssituationen weiter vorangetrieben werden muss. Hier ist der eAusweis ein weiterer Mosaikstein, der dies ermöglicht“, so Schuster-Burda abschließend.

Vorarlberg geht vor.