Gemeinsam mit der Bundesbehindertenanwältin Mag.a Christine Steger besuchte Nationalrätin Heike Eder den Schulcluster der „Schule im Park“ in Bludenz. Teil des Clusters sind eine Volksschule, Mittelschule und Schule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Nach einer Führung von Leiter Simon Hagen stellte dieser den Besucherinnen vor, wie gelebte Inklusion in den einzelnen und zwischen den Schulen funktioniert. Je nach Förderbedarf ist ein Wechsel von Schülerinnen und Schülern der Volksschule im Rahmen einer Sprach- und Bewegungsklasse in die Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf möglich. „Damit sind wir in Vorarlberg ein absoluter Vorreiter“, betont Hagen.
Dem schließt sich auch Nationalrätin und Sprecherin für Inklusion im ÖVP-Parlamentsklub, Heike Eder, an: „Damit Integration nachhaltig wirkt, muss sie im besten Fall vom Kindesalter weg gelebt werden. Der Schulcluster der ‚Schule im Park‘ ist dabei ein perfektes Beispiel, wie das gelingen kann.“
Bundesbehindertenanwältin Maga. Christine Steger schließt sich dem Lob an: „Kinder und Jugendliche mit Behinderung müssen in Österreich die gleichen Chancen haben. Dahingehend haben wir noch viel Aufholbedarf und die Politik ist hier gefordert, weitere Schritte zu setzen. Doch Projekte wie dieses sind essenziell für den Abbau von Berührungsängsten zwischen Kindern und Jugendlichen im Schulalltag.“