Asylwerber in einer Lehrausbildung: Bundespartei auf einer Linie mit Vorarlberger Volkspartei

Neupositionierung bietet Chancen für die Wirtschaft und betroffene Asylwerber
Erfreut zeigt sich VP-Klubobmann Roland Frühstück über die inhaltliche Neuausrichtung der Bundes-ÖVP in der Frage, ob Asylwerber, die eine Lehrausbildung angefangen haben, diese auch bei einem negativen Asylbescheid fertigmachen dürfen: „Die Vorarlberger Volkspartei und ich persönlich haben immer die Meinung vertreten, dass hier eine pragmatische Herangehensweise – auch im Sinne der ausbildenden Betriebe – notwendig und sinnvoll ist. Es ist schön, dass dies nun auch von der Bundespartei und unserem Spitzenkandidaten, Sebastian Kurz so gesehen wird.“
Chance für Asylwerber und die Vorarlberger Wirtschaft

Die sich nun abzeichnende Lösung für die österreichweit rund 900 Lehrlinge ist für Frühstück auch eine gute Nachricht für die heimische Wirtschaft: „Für das ausbildendende Unternehmen herrscht nun mehr Planungssicherheit. Selbst wenn ein Asylwerber nach Abschluss seiner Lehre auf Grund eines negativen Bescheids abgeschoben wird, verfügt er über eine entsprechende Fachausbildung, die in seinem Heimatland ein echter Startvorteil sein kann. Ich sehe es auch als unsere Verantwortung, dass Asylwerber jene Zeit, die sie in Österreich verbringen, möglichst sinnvoll nutzen“, betont Frühstück weiter.

FPÖ verharrt in ihrer wirtschaftsfeindlichen Haltung

Die Kritik der FPÖ an dieser Entscheidung kann Roland Frühstück nicht nachvollziehen: „Da Asylwerber mittlerweile während des Asylverfahrens keine Lehrausbildung mehr beginnen können, gibt es kein „Schlupfloch“, um das Asylverfahren zu umgehen. Was sich vielmehr zeigt, ist, dass die FPÖ den Wunsch der Wirtschaft nach Fachkräften aus ideologischen Gründen nicht hören will. Das halte ich angesichts der aktuell labilen konjunkturellen Lage in Europa für mehr als bedenklich!“

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