Integra: Rechnungshofempfehlungen werden Punkt für Punkt umgesetzt!

Kontrollausschuss erbrachte keine neuen Erkenntnisse

Die heutige Kontrollausschusssitzung, in der über den Rechnungshofbericht „Integra Vorarlberg gem. GmbH“ diskutiert worden ist, hat aus Sicht von VP-Klubobmann Roland Frühstück keine neuen Erkenntnisse erbracht: „Das kaufmännische Fehlverhalten ist im Rechnungshofbericht detailliert dokumentiert. Von Seiten der Gesellschafter des Unternehmens wurde nochmals klargestellt, dass die 31 Empfehlungen des Landes-Rechnungshofs binnen eines Jahres umgesetzt werden sollen. Diese Zusage ist für uns sehr wesentlich, weil damit eine notwendige Neuausrichtung des Unternehmens verbunden ist.“ 

Wirtschaftlicher Schaden ist überschaubar

Frühstück erinnert daran, dass die Rechnungsprüfung der Integra zu einer für das  Unternehmen sehr herausfordernden Zeit erfolgt ist: „Die „Integra Vorarlberg gem. GmbH“ hat bei der raschen Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hervorragende Arbeit geleistet. Das Unternehmen hat in dieser Zeit jedoch die organisatorische Weiterentwicklung vernachlässigt. Allerdings hat Rechnungshofdirektorin Brigitte Eggler-Bargehr klargestellt, dass der wirtschaftliche Schaden aus dem kaufmännischen Fehlverhalten für das Unternehmen nicht über den Betrag von 5000 Euro hinaus gehe. Damit wird auch deutlich, dass ein allfälliger Schaden für den Steuerzahler in einem sehr überschaubaren Rahmen zu bemessen ist“, so Frühstück.

Abschließend betont Frühstück einmal mehr, dass er die Arbeit der Integra mit Blick auf den Vorarlberger Arbeitsmarkt für äußerst wertvoll hält: „Menschen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren ist wichtiger denn je, vor allem wenn Menschen bereits länger keiner Erwerbsarbeit nachgegangen sind. Insofern macht es Sinn, dass das Land Vorarlberg die Integra mit Steuergeldern fördert.“


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