„Intakte Nahversorgung ist unerlässlich für hohe Lebensqualität“

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Landesregierung gibt für 49 Lebensmittelgeschäfte in Kleingemeinden insgesamt rund 840.000 Euro frei

Bregenz (VLK) – Um in den Kleingemeinden des Landes eine funktionierende Nahversorgung aufrechtzuerhalten, werden von Landesseite jährlich beträchtliche Mittel aufgebracht. Neben Investitionszuschüssen für Dorfläden und Lebensmittelgeschäfte in ländlichen Regionen werden vom Land auch Betriebskostenzuschüsse ausbezahlt. Für 49 Lebensmittelgeschäfte hat die Landesregierung unlängst eine finanzielle Unterstützung in Gesamthöhe von rund 840.000 Euro zugesagt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler.

In den vergangenen Jahren wurde die finanzielle Unterstützung für kleine Lebensmittelgeschäfte und Dorfläden kontinuierlich ausgebaut. Die jüngsten Verbesserungen gingen mit einer Änderung der Richtlinien im Jahr 2012 einher. Der von Landesseite gewährte Investitionskostenzuschuss wurde von 20 auf 30 Prozent erhöht. Überdies wurde der jährliche Betriebskostenzuschuss verdoppelt, auf maximal 25.000 Euro jährlich. "Eine funktionierende Nahversorgung ist ein wichtiger Faktor, damit sich auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum eine hohe Wohn- und Lebensqualität bewahren können", erläutert Landeshauptmann Wallner.

49 Lebensmittelgeschäfte in 47 Gemeinden werden heuer von der Unterstützung profitieren. "Durch die Unterstützung, mit der Vorarlberg in Österreich aber auch der Bodenseeregion eine Vorreiterrolle einnimmt, ist es gelungen, den Rückgang, den es ab den 70er Jahren bei der Anzahl der Lebensmittelgeschäfte zu verzeichnen gab, deutlich einzubremsen“, teilt Wirtschaftslandesrat Tittler mit. Dieses System könne allerdings nur funktionieren, solange die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden in ‚ihren‘ Dorfläden einkaufen, ergänzte Landeshauptmann Wallner.

Bekenntnis zur Nahversorgung von Landesseite

Die Förderung stelle ein klares Bekenntnis des Landes zur Nahversorgung in den kleinen und abgelegenen Gemeinden dar. „Besonders wichtig ist eine intakte Nahversorgung vor allem für jene Menschen, die nicht uneingeschränkt mobil sind“, betonen Wallner und Tittler. Im Jahr 2018 nahmen 48 Lebensmittelgeschäfte die Betriebskostenförderung in Anspruch. Ausbezahlt wurden damals 780.000 Euro. Damit blieb die Zahl der Dorfläden, die gefördert werden, nahezu unverändert. "Es geht darum, den Fortbestand von Lebensmittelgeschäften in Kleingemeinden zu sichern", stellt Wallner einmal mehr klar. Bis heute sei es gelungen, fast überall im Land - also auch in den ländlichen Gebieten - eine intakte Nahversorgung zu erhalten, so der Landeshauptmann weiter.

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