Notschlafstelle für Jugendliche unter 18 soll kommen

Land hält an bestehender COVID-Teststrategie fest

Vom Kinder- und Jugendanwalt gibt es den Vorschlag, dass für Jugendliche unter 18 Menschen eine Notschlafstelle eingerichtet wird: „Wir unterstützen diese Initiative, weil wir der Meinung sind, dass junge Menschen in einer solchen sozialen Notlage eine andere Art der Unterstützung wie Erwachsene brauche. Es freut mich deshalb, dass eine entsprechende Ausschussvorlage der beiden Regierungsfraktionen im Sozialpolitischen Ausschuss mit großer Mehrheit angenommen wurde“, berichten VP-Jugendsprecher Raphael Wichtl und VP-Sozialsprecherin Heidi Schuster-Burda übereinstimmend.

Auf Antrag der SPÖ wurde im Sozialpolitischen Ausschuss auch über die aktuelle COVID-Teststrategie des Landes diskutiert: „Wir werden an der bewährten Strategie festhalten. Gerade im Bereich der Schulen und Kindergärten geht es darum, Verdachtsfälle rasch und unbürokratisch zu testen, um bei einem positiven Ergebnis rasch die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Dieses System ist gut etabliert und wird flexibel - je nach Bedarf – weiter ausgebaut“, erläutert Susanne Andexlinger, Gesundheitssprecherin der Vorarlberger Volkspartei, die Haltung ihrer Fraktion. Diese Vorgehensweise wurde von einer breiten Mehrheit der Abgeordneten im Ausschuss mitgetragen.

In einem weiteren Antrag fordern die Sozialdemokraten, allfällige Einsparungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu unterbinden: „Mit unserer Ausschussvorlage stellen wir sicher, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem auch in Zukunft leistungsfähig und effizient sein wird. Den Justament-Standpunkt der Sozialdemokratie, dass für die Zukunft alle sozialen Leistungen in Stein gemeißelt sein müssen, teilen wir jedoch nicht“, so VP-Sozialsprecherin Heidi-Schuster-Burda.

Foto: Roman Bodnarchuk


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