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Morscher ist fest in der Gemeinde verankert, seit 2015 Gemeindevertreter und Mitglied des Gemeindevorstandes in Klaus und will seine Heimatgemeinde mit Zusammenhalt und gemeinsamen Zielen in die Zukunft führen.

Der 1991 geborene Simon Morscher wird bei der Gemeindevertretungswahl an der Spitze der Liste „zemmafürKlus - Volkspartei und Parteifreie“ auch zur Wahl des Bürgermeisters kandidieren. Das Team „zemmafürKlus“ spiegelt mit einer ausgewogenen Mischung an Personen die Vielfältigkeit der Gemeinde wieder. Auf der Liste befinden sich insgesamt 47 Kandidatinnen und Kandidaten, von denen 17 erstmals dabei sind, um neue Ideen einzubringen und Impulse zu setzen.

„Mein Hauptanliegen ist schon aus unserem Listennamen abzulesen“, erklärt der 28-Jährige Bürgermeisterkandidat. „zemmafürKlus: Wir wollen zusammen unsere schöne Heimatgemeinde gestalten. Wir wollen Bewährtes bewahren, Herausforderungen anpacken und Möglichkeiten nützen, die uns die Zukunft bringt. Als Gemeinde müssen wir uns immer weiterentwickeln und innovative Ideen vorantreiben. Gerade die Modernisierung der Gemeindeverwaltung und die fortschreitende Entwicklung der Digitalisierung bieten uns dabei große Chancen, vor allem wenn es um die effiziente Nutzung von Ressourcen geht.“

Über Simon Morscher

Simon Morscher ist in Klaus aufgewachsen und besuchte dort die Volks- und Hauptschule. Nach dem erfolgreichen Abschluss an der HTL Rankweil (Fachschule für Elektronik) arbeitete er sechs Jahre lang bei der Firma Omicron electronics in Klaus als Prüffeldtechniker und Technical Support Engineer. Während dieser Zeit absolvierte er berufsbegleitend die Matura und fing das Studium der Politikwissenschaft an der Universität in Innsbruck an, welches er im Jänner erfolgreich abschloss.

Durch seine Eltern ist Morscher schon sehr früh mit den Klauser Vereinen in Kontakt gekommen und hat verschiedenste Funktionen beim KSK-Klaus, Schiclub Klaus-Weiler und der Bürgermusik Klaus ausgeübt. Seit der Wahl 2015 ist er als Gemeindevertreter und Mitglied des Gemeindevorstandes in Klaus tätig. Dabei leistete er im Wirtschaft- und Finanzausschuss einen Beitrag zum gemeinsamen Leben in Klaus. Seine politische Erfahrung vertiefte er neben dem Studium der Politikwissenschaft bei der Begleitung von Projekten mit verschiedensten Politikerinnen und Politikern.

Mehr auch unter www.zemmafuerklus.at

Foto: (c) Mauche


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Anfrage an Verkehrslandesrat Rauch zu aktuellen Bahnhofsprojekten eingebracht

Aktuell fahren täglich rund 50.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit der Bahn. Laut aktuellen Aussagen der ÖBB sollen es in den kommenden Jahren bis zu 75.000 werden. „Um so wichtiger ist es, dass vor allem generalsanierte und neue Bahnhöfe barrierefrei gestaltet werden. Mit Blick auf die anstehenden Projekte ist dabei die Sinnhaftigkeit verschiedener Vorgaben der ÖBB an ein neues Bahnhofsgebäude aus funktionaler und auch finanzieller Sicht zu hinterfragen“, kritisieren die Abgeordneten Clemens Ender und Patrick Wiedl aktuelle Planungen der Bahnhöfe in Lustenau und Götzis. So monieren sie bei beiden Projekten den Verzicht auf Rampen, die die rasche Zugänglichkeit der Bahngarnituren ermöglichen würde. In einer Anfrage an Verkehrslandesrat Johannes Rauch wollen sie nun genaue Details über den aktuellen Planungsstand der Neubauprojekte, sowie über die Zeitverzögerungen bei der Beschaffung der Talent 3 Garnituren in Erfahrung bringen.

An den bestehenden Vorarlberger Bahnhöfen existieren derzeit 28 Aufzugsanlagen. Immer wieder wird von steckengebliebenen Liften berichtet. Noch dazu ist die Kapazität solcher Lifte beschränkt. Personen mit eingeschränkter Mobilität, mit Kinderwägen, Radfahrer, Reisende mit Rollkoffern sind auf eine Alternative zur Treppe angewiesen. Gerade kurz vor und nach der Abfahrt eines Zuges besteht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Bahnfahrer. „Dies wird sich, durch erhöhte Fahrgast- und auch Fahrrad-Kapazitäten der neuen Talent 3 Nahverkehrszüge und den Bemühungen der Bundes- und Landesregierung den ÖPNV zu forcieren, noch verstärken“, betont VP-Verkehrssprecher Patrick Wiedl.

Dessen ungeachtet lehnen die ÖBB eine Rampe als sinnvolle Ergänzung zu einer Liftanlage ab. Viele Bahnhöfe in Vorarlberg verfügen deshalb nur über eine Stiege und einen Lift, um einen Inselbahnsteig zu erreichen. „In Götzis existiert seit den 1990er Jahren als Aufgang zum Mittelbahnsteig neben einer Treppe auch eine Rampe mit einer Neigung von 10 % (ÖNORM 6%). Selbst Rollstuhlfahrer verteidigen die bestehende Rampe als sinnvoll und praxistauglich“, erläutert der Götzner Abgeordnete Clemens Ender die aktuelle Situation in seiner Heimatgemeinde.

Die Pläne der ÖBB sehen beim Bahnhof Götzis vor, den Zugsverkehr in beide Fahrtrichtungen über den Mittelbahnsteig abzuwickeln, sodass unabhängig von der Fahrtrichtung die Unterführung benutzt werden muss. Aufgrund des Fahrplans fahren in Götzis die Züge in beide Fahrtrichtungen nahezu gleichzeitig ab – auch dies führt zu Kapazitätsspitzen. Wir bezweifeln deshalb sehr, ob neben einer Treppe mit nur einem Lift tatsächlich das Auslangen gefunden werden kann. Noch dazu muss der Umstieg vom und zum Busverkehr am Bahnhofsvorplatz bedingt durch den eng getakteten Fahrplan oft rasch erfolgen“, verweisen Ender und Wiedl auf fragwürdige Kapazitätsberechnungen im Vorfeld des Neubaus.

Auch beim Umbau des Bahnhofs Lustenau wurde von Seiten der Gemeinde der Wunsch nach einer Rampe – hier vor allem für den Radverkehr – an die ÖBB herangetragen, bisher ohne Erfolg: „Ich würde mir wünschen, dass das Land als wichtiger Vertragspartner der ÖBB sein Verhandlungsgewicht in die Waagschale wirft, damit diese sinnvollen Rampen im Sinne der Barrierefreiheit auch realisiert werden“, appelliert Wiedl an Landesrat Johannes Rauch.

Foto: (c)Mauche


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„Wir verurteilen Verbringungen von Vorarlberger Kälbern in den Libanon und die Art der dortigen Behandlung der Tiere aufs Schärfste.“

Der Landtagsabgeordnete verweist auf die großen Anstrengungen in Vorarlberg, Kälbertransporte zu minimieren, betont aber auch, dass es seitens der Vorarlberger Veterinäre kein Fehlverhalten gegeben habe.

Anlässlich des aktuellen TV-Berichts über den Transport eines Kalbes aus Vorarlberg, das über Salzburg nach Spanien gelangt ist, dort gemästet und schließlich im Libanon geschlachtet wurde, betont Bernhard Feuerstein: „Wir verurteilen Verbringungen von Kälbern in den Libanon und die Art der dortigen Behandlung der Tiere aufs Schärfste! Aus Vorarlberg wurden in der Vergangenheit keine Schlacht- oder Zuchttiertransporte in Drittstaaten abgefertigt“, fügt er hinzu. Nichtsdestotrotz handle es sich bei den Transportbestimmungen um Bundes- und EU-Recht, worauf die Landespolitik keinen Einfluss habe bzw. danach handeln müsse.

„Wir verteidigen keine Tiertransporte“, so der Landwirtschaftssprecher. „Unser Ziel ist es, den Heimmarkt zu stärken, wofür wir bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt haben. Dabei sind uns bereits große Erfolge gelungen und es findet ein Umdenken bei den Konsumenten statt. Von 2018 auf 2019 konnten die Zahlen der außer Landes gebrachten Kälber um rund 20 Prozent reduziert werden. Darum lautet unsere Botschaft klar: Jeder, der Tier- und Klimaschutz ernst nimmt, muss zu regionalen Lebensmitteln greifen, um nachhaltig an einer Veränderung mitzuwirken.“

Verbringung in den Libanon war weder Veterinären noch Landwirt bekannt

Zum aktuellen Fall lässt der Landtagsabgeordnete wissen, dass eines der Tiere tatsächlich aus Vorarlberg stammt. Mitte Dezember 2018 wurde das Kalb über einen Viehhändler nach Salzburg gebracht. Ein solcher Inlandstransport kann vom Bauer selbst oder von einem Unternehmer ohne Begutachtung durch den Veterinär durchgeführt werden. Von Salzburg (Bergheim) aus trat das Tier noch am selben Tag die Weiterfahrt nach Spanien an. Dieser innerhalb der EU durchgeführte Transport muss und wurde durch die Salzburger Veterinäre abgefertigt. Vermutlich treffen die Berichte des VgT zu, dass die nach Spanien gebrachten Kälber dort gemästet und später zur Schlachtung in den Libanon gebracht wurden.

„Hierzu gibt es festzuhalten, dass unsere Veterinäre von einem Inlandstransport (Vorarlberg – Salzburg) nie Kenntnis erlangen, weshalb ihnen in diesem Zusammenhang auch kein Vorwurf zu machen ist“, erklärt Feuerstein. „ Rechtlich ist auch die Vorgangsweise des Landwirts absolut in Ordnung. Dass das Kalb schlussendlich im Libanon landen würde, war ihm mit Sicherheit nicht bekannt.“

Foto: ©Mauche Daniel


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Antrittsbesuch von Innenminister Nehammer – Land Vorarlberg und Bund erneuern ihre Sicherheitspartnerschaft

Die Erneuerung der Sicherheitspartnerschaft zwischen Land und Bund über das Jahr 2020 hinaus stand im Mittelpunkt des heutigen (Dienstag, 18. Februar) Antrittsbesuches von Innenminister Karl Nehammer in Vorarlberg. „Es ist uns wichtig, dass der Bund weiter Ja zur regionalen Sicherheit sagt, damit wir die bewährte Zusammenarbeit fortsetzen und weiterentwickeln können“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner im gemeinsamen Pressefoyer mit dem Minister, Landesrat Christian Gantner und Landessicherheitsdirektor Hans-Peter Ludescher. Besonderes Augenmerk wird auch künftig auf die Gewährleistung einer ausreichenden Personalstärke der Polizei sowie auf die wirksame Bekämpfung des illegalen Glücksspiels, Maßnahmen gegen den Asylmissbrauch sowie die infrastrukturelle und technische Ausstattung gelegt.

Für eine angemessene personelle Ausstattung der Polizei in Vorarlberg braucht es jährlich drei Grundausbildungslehrgänge mit zusammen ca. 80 Polizeischülerinnen und -schülern im Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive in Feldkirch-Gisingen. „Das muss weiterhin gewährleistet sein, um Pensionierungen und Abgänge nachbesetzen zu können“, betonte Landeshauptmann Wallner. Innenminister Nehammer verwies auf die von ihm auf den Weg gebrachte Sicherheitsoffensive mit 4.300 zusätzlichen Planstellen in ganz Österreich sowie der Schaffung von Ausbildungsplanstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Sicherheitspaktes ist die konsequente Vollziehung des Fremdenrechts. Landeshauptmann Wallner forderte einmal mehr die Einführung einer Sicherungshaft ein. Hier bestehe bei der Verhinderung von Asylmissbrauch eine Gesetzeslücke, die zu schließen ist. „Nach der Bluttat an der BH Dornbirn vor einem Jahr darf nicht zur Tagesordnung übergegangen werden“, so Wallner. Auch Innenminister Nehammer sprach sich dafür aus, die Möglichkeit der Sicherungshaft sachlich zu diskutieren, um eine Lösung zu finden, die eine rechtliche Handhabe bereits gegen Gefährder bietet.

Zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels bekräftigte Landeshauptmann Wallner die Forderung der Landeshauptleute nach einer Verschärfung des Glücksspielgesetzes. Dabei gelte es nicht nur die Betreiber illegaler Spiellokale, sondern auch die Vermieter der Räumlichkeiten und Hauseigentümer verstärkt zur Verantwortung zu ziehen. „Das ist wichtig, um die erfolgreiche Arbeit der SOKO illegales Glücksspiel Vorarlberg zu unterstützen“, sagte Wallner.

Für Landesrat Gantner steht neben der personellen Ausstattung auch die zeitgemäße Infrastruktur und moderne Ausrüstung der Polizei im Vordergrund. „Sicherheit ist nicht nur in den Ballungszentren, sondern in allen Regionen des Landes ein wichtiges Anliegen“, sagte er. Zu den wichtigsten Projekten zählen er und Sicherheitsdirektor Ludescher die Realisierung des Einsatztrainingszentrums Koblach – der Spatenstich findet heute, Dienstag, statt – und die Verlegung der Polizeiinspektion Egg in das neue Sicherheitszentrum Egg sowie den Neubau der Polizeiinspektion Thüringen und die Generalsanierung der Polizeiinspektion Rankweil.

Foto: Serra


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