Im Landhaus Bregenz fand die Dialogveranstaltung „Vorarlbergs Politik im Gespräch mit Religionsgemeinschaften von Zugewanderten in Vorarlberg“ statt. Sieben Kultur- und Religionsgemeinschaftsvereine tauschten sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik über Integration, Jugend- und Frauenarbeit, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus.
Für VP-Integrationssprecherin Gerda Schnetzer-Sutterlüty ist der Austausch ein wichtiges Signal: „Vorarlberg lebt vom Miteinander. Dieses Miteinander entsteht nicht von selbst, sondern braucht Begegnung, gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Genau deshalb ist der regelmäßige Austausch mit Religions- und Kulturvereinen so wertvoll.“
Im Mittelpunkt standen die Rolle des Elternhauses, Sprache als Schlüssel zur Teilhabe, die klare Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung sowie der Umgang mit Radikalisierung über soziale Medien. Die Vereine berichteten von konkreten Kursen, Projekten und Begegnungsangeboten, mit denen sie Integration im Alltag aktiv mitgestalten.
„Es ist wichtig, schwierige Themen nicht auszuklammern, sondern sachlich, respektvoll und offen anzusprechen. Integration bedeutet auch, gemeinsame Werte klar zu benennen: Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Respekt, Eigenverantwortung und ein klares Bekenntnis zu unserem Zusammenleben in Vorarlberg“, betont Schnetzer-Sutterlüty. Auch das Ehrenamt war Thema. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, freiwilliges Engagement zu sichern und junge Menschen früh einzubinden.
„Dieser Austausch hat gezeigt: In Vorarlberg gibt es viele, die genau das tun. Das stärkt den Zusammenhalt in unserem Land“, so Schnetzer-Sutterlüty abschließend.