Mehr digitale Unterstützung für die Bediensteten und eine höhere Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger
Die digitale Transformation und der Einsatz künstlicher Intelligenz halten in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen Einzug. „Auch die öffentliche Verwaltung steht vor der Aufgabe, moderne Technologien verantwortungsvoll zu nutzen. Richtig eingesetzt können digitale Anwendungen und KI-unterstützte Abläufe vereinfachen, Prozesse beschleunigen, die Effizienz steigern und Mitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit wirksam unterstützen“, sind sich die beiden Abgeordneten Monika Vonier(VP) und Manfred Vogt(FP) einig.
Eine zentrale, datenschutzkonforme KI-Plattform könne dazu beitragen, komplexe Aufgaben besser zu bewältigen, Routinetätigkeiten zu reduzieren und Ressourcen gezielter einzusetzen. „Das stärkt die Verwaltung und verbessert den Service für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen“, so Vonier und Vogt.
Eine moderne, leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung ist ein wichtiger Standortfaktor für Vorarlberg. Digitalisierung, Automatisierung und KI-unterstützte Anwendungen können einen wichtigen Beitrag leisten. Die Landtagsabgeordneten Monika Vonier und Manfred Vogt sprechen sich für eine rasche, sichere und praxisnahe Umsetzung und Integration einer KI-Plattform in der Vorarlberger Landesverwaltung aus. Ziel ist es, Mitarbeitende im Landesdienst wirksam zu unterstützen, Prozesse zu beschleunigen und schließlich die Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen weiter zu verbessern.
Die Landesregierung hat sich Ende des Jahres für die Anschaffung einer geeigneten KI-Hardware entschieden, welche lokal betrieben, die Datenhoheit des Landes sichern und modular erweiterbar sein soll. Vor diesem Hintergrund bringen Vonier und Vogt einen Antrag ein, mit dem die Landesregierung ersucht wird, die beschlossene KI-Plattform möglichst rasch und nach Möglichkeit bis Herbst 2026 in die IT-Landschaft des Landes zu integrieren und den Mitarbeitenden des Landesdienstes nutzbar zu machen. Die Einsatzmöglichkeiten sollen dabei sukzessive ausgebaut werden.
Vonier betont „Künstliche Intelligenz ersetzt keine menschliche Verantwortung. Gerade in der öffentlichen Verwaltung müsse der Einsatz neuer Technologien verantwortungsvoll erfolgen. „In punkto Rechtskonformität, Datenschutz, Datensicherheit, Datenhoheit und Nachvollziehbarkeit ist deshalb besonderes Ausgenmerk notwendig.
Manfred Vogt generell zur Bedeutung der KI: ,,Künstliche Intelligenz ist für die moderne Verwaltung von zentraler Bedeutung, da sie Prozesse verschlankt und durch intelligente Vernetzung den behördenübergreifenden Datenaustausch ermöglicht – und so Verwaltungsleistungen effizienter, schneller und bürgernäher gestaltet”.
Schritt für Schritt weiterentwickeln
Die Implementierung der KI-Hardware ist als eine Maßnahme von mehreren zu betrachten. Der Vorarlberger Landtag hat sich bereits am 7. Mai 2025 mit dem Thema befasst. Der Bericht der Landesregierung vom 2. März 2026 zeigt, dass in der Landesverwaltung bereits zahlreiche Schritte gesetzt wurden. Dazu zählen beispielsweise die neu definierte Digitalisierungsstrategie der Landesverwaltung, eine KI-Roadmap, ein Konzept zur Umsetzung einer KI-Plattform sowie ein KI-Leitfaden für Mitarbeitende.
Vor diesem Hintergrund bringen Vonier und Vogt einen Antrag ein, mit dem die Landesregierung ersucht wird, die beschlossene KI-Plattform möglichst rasch und nach Möglichkeit bis Herbst 2026 in die IT-Landschaft des Landes zu integrieren und den Mitarbeitenden des Landesdienstes nutzbar zu machen. Für beide Abgeordnete ist klar: „In Anbetracht der rasanten technologischen Entwicklungen ist es wichtig, dass wir rasch mit der Umsetzung starten und die Anwendungsmöglichkeiten nach dem Start kontinuierlich ausgebaut und praxisnah weiterentwickelt werden.“ Ebenso soll ein Schulungs- und Weiterbildungsprogramm angeboten werden, damit die KI-Plattform sicher, sinnvoll und effizient eingesetzt werden kann.
Weiters sollen auch die Gemeinden laufend über Erfahrungen, Anwendungsmöglichkeiten und Weiterentwicklungen informiert werden. In einem weiteren Schritt soll geprüft werden, unter welchen organisatorischen, technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen die KI-Plattform des Landes bei Bedarf auch den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden kann. Vogt betont die Relevanz: „Aktuell sind einige Gemeinden bereits intensiv damit beschäftigt, KI-Lösungen in ihre Verwaltung zu integrieren. Von einem gegenseitigen Wissenstransfer und Zusammenarbeit können alle nur profitieren.“, ist Vogt überzeugt.
„Wir wollen, dass die Chancen der Digitalisierung und von KI konkret in der Verwaltung Einzug halten. KI-Werkzeuge sollen einerseits Mitarbeitende bei ihren Aufgaben unterstützen und es damit zu einem spürbaren Nutzen für die Bürger:innen beitragen. Damit wird Verwaltung moderner, leistungsfähiger und serviceorientierter“ erklären Monika Vonier und Manfred Vogt übereinstimmend.