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Ohne Reformen bekommt unser soziales Netz Löcher

Veröffentlichunsdatum
28 Jänner, 2026
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Die neue Sozialfondsstrategie 2030 wurde heute von Landesrätin Martina Rüscher im Sozialpolitischen Ausschuss präsentiert und intensiv diskutiert. VP-Sozialsprecherin Heidi Schuster-Burda betonte die Notwendigkeit der Reform: „Wenn wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern wollen, braucht es eine Weiterentwicklung unserer sozialen Strukturen. Die Reform des Sozialfonds ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“

Ziel der Neuausrichtung ist es, die soziale Unterstützung dauerhaft abzusichern – gerade angesichts steigender Anforderungen und begrenzter finanzieller Mittel. Damit soziale Hilfe auch morgen noch dort ankommt, wo sie gebraucht wird, müssen Angebote besser vernetzt, Hilfesuchende gut begleitet und Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Ein zentrales Instrument ist dabei die Wirkungsanalyse. Schuster-Burda betont: „Wir brauchen klare Antworten auf die Frage: Was bringt eine Maßnahme wirklich? Nur so können wir gezielt helfen, Doppelstrukturen abbauen und die langfristige Finanzierbarkeit sicherstellen.“

Transparenter Prozess

Den Kritikern der Reform entgegnet Sozialsprecherin Schuster-Burda, dass ein „Weiter so“ letztlich den Gedanken der Solidarität infrage stelle: „Nur wenn wir zielgerichtet und effizient helfen, ist die Mehrheit der Bevölkerung bereit, jene Menschen zu unterstützen, die in eine Notsituation geraten sind. Um diesen solidarischen Grundgedanken aufrechtzuerhalten, müssen wir den Mut zur Reform aufbringen und diese Reformschritte transparent zu kommunizieren. Wir wollen die Menschen überzeugen und mitnehmen, denn nur so funktioniert ein starkes soziales Netz. “

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