Im Finanzausschuss wurde auf Antrag der SPÖ das Personalmanagement des Landes während der Pandemie debattiert. Ausgangspunkt war ein Bericht der Vorarlberger Nachrichten vom 16. Jänner 2026, in dem über angebliche Fehlkalkulationen beim Personalbedarf im Zusammenhang mit der Abwicklung von Covid-Entschädigungszahlungen berichtet wurde. „Im Ausschuss konnte die Landesregierung den Abgeordneten glaubwürdig darlegen, dass die von den Vorarlberger Nachrichten kolportierten Vorwürfe nicht den Tatsachen entsprechen“, berichtet VP-Klubobfrau Veronika Marte aus dem Landtag.
Marte erinnert in diesem Zusammenhang an die damaligen Herausforderungen: „In einer Pandemie den exakten Personalbedarf für Entschädigungs- und Impfteams zu planen, ist eine Herkulesaufgabe. Umso wichtiger war es, die rasche Auszahlung der Entschädigungsleistungen für die Menschen im Land sicherzustellen. Auch im Rückblick lässt sich festhalten, dass die Landesverwaltung diese Aufgabe hervorragend bewältigt hat.“
Dieser Einschätzung schloss sich auch die SPÖ an und zog ihren Antrag zurück: „Ich begrüße die Einsicht seitens der Sozialdemokraten. Ich würde mir wünschen, dass fragwürdige Medienberichte künftig nicht mehr die Grundlage für Landtagsinitiativen bilden.“