Mit großer Beteiligung von Gemeindemandatarinnen und -mandataren aus ganz Vorarlberg fand am Freitag die Veranstaltung „Politik vor Ort – Gemeindekooperationen stärken“ des VP-Landtagsklubs im Vorderland statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Modelle regionaler Zusammenarbeit sowie konkrete Beispiele dafür, wie interkommunale Kooperationen Effizienz steigern und die Qualität öffentlicher Leistungen sichern können.
Das Vorderland nimmt dabei bereits heute eine Vorreiterrolle ein. Stationen wie das Regionale Bauamt Vorderland in Rankweil, das Altstoffsammelzentrum Vorderland sowie der Regional-Lada in Sulz verdeutlichten eindrucksvoll, wie Gemeinden durch Zusammenarbeit Kräfte bündeln und Mehrwert für die Bevölkerung schaffen.
„Gemeindekooperationen sind kein theoretisches Zukunftsmodell, sondern gelebte Praxis – und das Vorderland zeigt eindrucksvoll, wie gut das funktionieren kann“, betonte Klubobfrau Veronika Marte. „Dass so viele Gemeindemandatare und Funktionäre aus allen Teilen Vorarlbergs an dieser Veranstaltung teilgenommen haben, unterstreicht das große Interesse an gemeinsamen Lösungen über Gemeindegrenzen hinweg. Kooperation stärkt nicht nur Gemeinden und damit unser gesamtes Land, sondern kann auch wesentliche Einsparungspotenziale realisieren.“
Auch LAbg. Gerda Schnetzer-Sutterlüty, selbst Vizebürgermeisterin von Sulz, hob die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit hervor: „Gerade auf Gemeindeebene zeigt sich, wie viel Potenzial in Kooperationen steckt. Ob Verwaltung, Infrastruktur oder Bürgerservice – gemeinsam können wir Aufgaben effizienter, kostenschonender und bürgernäher erfüllen. Das Vorderland ist hier seit Jahren ein Vorbild für ganz Vorarlberg.“
Besonders unterstrichen wurde die enge Einbindung der Standortgemeinden durch die Teilnahme der Bürgermeisterin von Rankweil, Katharina Wöß-Krall, sowie des Bürgermeisters von Sulz, Michael Schnetzer. Beide Gemeinden stehen exemplarisch für eine aktive und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Region.
„Der direkte Austausch mit Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Gemeindemandataren ist für unsere politische Arbeit unverzichtbar“, so Marte abschließend. „Politik vor Ort heißt, von erfolgreichen Modellen zu lernen und diese Impulse in die Weiterentwicklung der Gemeindepolitik auf Landesebene mitzunehmen.“