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Rechnungsabschluss 2025: Sparkurs wirkt

Veröffentlichunsdatum
11 Juni, 2026
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Land Vorarlberg schließt Finanzjahr 2025 deutlich besser ab als budgetiert

Das Land Vorarlberg schließt das Finanzjahr 2025 deutlich besser ab als ursprünglich budgetiert. Das Ziel einer Budgetverbesserung um 50 Millionen Euro wurde übererfüllt: In der sogenannten „Nettofinanzierung“ saldiert man mehr als 77 Millionen Euro besser als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig ist es gelungen, die Investitionen auf einem Rekordniveau von über 100 Millionen Euro zu halten. Und das trotz angespannter Wirtschaftslage und einer Inflation über drei Prozent. Landeshauptmann Markus Wallner: „Wir haben 2025 konsequent gespart und damit eine deutliche Verbesserung erreicht.“ Außerdem mahnt der Landeshauptmann, den eingeschlagenen Weg beizubehalten. „Die Leitlinien für 2026/2027 sind klar: Wirtschaft ankurbeln, unnötige Bürokratie abbauen, strenge Haushaltsdisziplin“, so Wallner. Landesstatthalter Christof Bitschi ergänzt: „Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung ist die Trendwende gelungen. Die Zahlen zeigen, dass der Sparkurs wirkt. Diesen Weg gehen wir entschlossen weiter – mit Ausgabendisziplin und Verantwortung für unser Land und die Vorarlbergerinnen und die Vorarlberger.“

Statt eines im Voranschlag vorgesehenen Nettofinanzierungssaldos von minus 220 Millionen Euro liegt das Ergebnis bei minus 143 Millionen Euro. Betrachtet man das Nettoergebnis, das dem privatwirtschaftlichen Pendant einer Gewinn- und Verlustrechnung gleicht, schließt das Land sogar um 113 Millionen Euro besser ab als budgetiert (-70,4 statt -183,3 Mio.). So erfreulich die Verbesserungen sind, das Minus verstehen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christof Bitschi als Auftrag: „Das Ergebnis zeigt, dass wir mit klaren Prioritäten und konsequentem Handeln auf dem richtigen Weg sind. Es ist gelungen, notwendige Einsparungen umzusetzen, ohne die Leistungsfähigkeit des Landes infrage zu stellen. Entscheidend ist, dass wir diesen Kurs mit Hausverstand und Augenmaß weiterverfolgen.“

Der Eingriff ins Budget zeigt Wirkung. Ausgabenseitig wurde in Summe um 38,7 Mio. Euro reduziert. Besonders deutlich zeigt sich die Wirkung beim unmittelbaren Sachaufwand. Dort konnten unter dem Strich mehr als 18 Millionen Euro eingespart werden. Beim Personalbudget wurde mit einer Abweichung von nur rund 300.000 Euro bei einem Gesamtbudget von mehr als 980 Millionen Euro nahezu eine Punktlandung erzielt. In sechs von zehn Budgetgruppen wurde unter dem Strich weniger ausgegeben als anfangs budgetiert. In den elementaren Bereichen der Daseinsvorsorge wie Sicherheit, Bildung, Gesundheit und Soziales kam es zu Mehrausgaben, was einerseits daran liegt, dass die Sparmaßnahmen das Ziel hatten und haben, sozial verträglich zu sein und andererseits daran, dass hier Strukturprozesse angestoßen wurden, die mittel- und langfristig wirken werden.

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