Anfrage an LR Rüscher eingebracht
„Zwischen Olympiasiegerin und täglicher Bewegungseinheit zeigt sich, wie breit Sportpolitik heute gedacht werden muss: Es geht um Spitzenleistungen, aber genauso um gesunde Kinder, starke Vereine, lebendige Gemeinden und niederschwellige Bewegung im Alltag“, betont VP-Sportsprecherin Nadine Peschl mit Blick auf ihre aktuelle Landtagsanfrage zur Umsetzung der Sportstrategie 2030 des Landes Vorarlberg.
Mit der Sportstrategie 2030 liegt ein umfassender Rahmen für die Weiterentwicklung von Bewegung und Sport in Vorarlberg vor. Sport wird darin nicht nur als Freizeit- oder Wettbewerbsthema verstanden, sondern als Kraft für Gesundheit, Lebensfreude, Zusammenhalt, Integration und Lebensqualität. „Unser Anspruch muss sein, dass Sport für alle Menschen erreichbar ist – unabhängig von Alter, Wohnort oder Leistungsniveau. Bewegung soll dort stattfinden, wo die Menschen leben: in den Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Vereinen und im Alltag“, so Peschl.
Besonders wichtig ist der Sportsprecherin der Vorarlberger Volkspartei die Verbindung von Breiten-, Nachwuchs- und Spitzensport. „Vorarlberg darf stolz auf seine erfolgreichen Athletinnen und Athleten sein. Gleichzeitig beginnt jede sportliche Laufbahn mit Freude an der Bewegung, guten Angeboten in der Schule, engagierten Trainerinnen und Trainern und starken Vereinen vor Ort. Genau deshalb braucht es ein abgestimmtes Gesamtsystem – von der täglichen Bewegungseinheit bis zur gezielten Nachwuchsförderung“, erklärt Peschl.
In ihrer Anfrage an die zuständige Landesrätin Martina Rüscher will Peschl daher wissen, welche konkreten Schritte seit der Präsentation der Sportstrategie 2030 gesetzt wurden und welche Maßnahmen derzeit vorbereitet werden. Im Fokus stehen die Rolle der Gemeinden, die Unterstützung von Vereinen, die Motivation von Kindern und Jugendlichen, der Ausbau niederschwelliger Bewegungsangebote sowie die Zusammenarbeit zwischen Sport, Schule, Ausbildung und Beruf.
„Unsere Gemeinden und Vereine sind das Rückgrat der Vorarlberger Sportkultur. Sie schaffen Gemeinschaft, ermöglichen Ehrenamt und bringen Menschen in Bewegung. Damit sie diese Aufgabe gut erfüllen können, brauchen sie eine moderne Infrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Peschl.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Qualifikation und Digitalisierung. Trainerinnen, Trainer, Betreuerinnen und Betreuer leisten täglich wertvolle Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Wer Menschen begleitet, motiviert und fördert, braucht gute Ausbildung und Anerkennung. Gleichzeitig können digitale Werkzeuge wie ein Sportstättenplan oder gemeinsame Plattformen helfen, Angebote sichtbarer zu machen und Ressourcen besser zu nutzen“, so Peschl.