„Wer in eine klimafreundliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung investieren will, soll dabei nicht durch unnötige Hürden ausgebremst werden. Mit der neuen Verordnung der Landesregierung schaffen wir einfachere Verfahren, schnellere Entscheidungen und mehr Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger“, betont VP-Energiesprecherin Karin Feurstein-Pichler.
Wärmepumpen sind ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Energieautonomie Vorarlbergs. „Jede Maßnahme, die den Umstieg auf erneuerbare und effiziente Gebäudewärme ermöglicht, bringt uns als Land einen Schritt weiter. Weniger Bürokratie bedeutet in diesem Fall ganz konkret mehr Handlungsspielraum für Menschen, die Verantwortung übernehmen und in nachhaltige Technologien investieren wollen“, so Feurstein-Pichler. Die Energiesprecherin der Vorarlberger Volkspartei berichtet in diesem Zusammenhang von Genehmigungsverfahren, die doch zum Teil recht lange gedauert haben: „Der Entfall der Genehmigungspflicht beschleunigt den Einbau einer Wärmepumpe deutlich und das ist gut für die Umwelt und freut die Bürgerinnen und Bürger.“
Auch für die Gemeinden bringt die neue Regelung eine Entlastung. VP-Gemeindesprecher Guido Flatz erklärt: „Unsere Gemeinden leisten enorm viel. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Verwaltung und Verfahren immer komplexer. Deshalb ist es richtig, dort Bürokratie abzubauen, wo sie keinen zusätzlichen Mehrwert bringt. Mit der Vereinfachung bei Wärmepumpen reduzieren wir Verwaltungsaufwand, beschleunigen Verfahren und entlasten die Gemeinden ganz konkret.“
Wichtig sei dabei, dass die Interessen der Nachbarschaft weiterhin gewahrt bleiben. Deshalb sieht die Verordnung klare Voraussetzungen und Lautstärkegrenzen für die Geräte vor. „Der Bürokratieabbau darf nicht auf Kosten der Nachbarschaft gehen. Mit klaren Vorgaben stellen wir sicher, dass keine unzumutbaren Lärmbelästigungen entstehen und die Rechte der Anrainerinnen und Anrainer geschützt bleiben“, unterstreicht Flatz.
Für Feurstein-Pichler und Flatz ist die Maßnahme Teil eines größeren Reformkurses: „Die Verwaltung soll unterstützen und nicht behindern. Unser Ziel ist es, Prozesse zu vereinfachen, Verfahren zu beschleunigen und unnötige Hürden konsequent abzubauen. Das ist ein Beitrag zu mehr Bürgernähe, mehr Tempo und mehr Verantwortung im Umgang mit öffentlichen Ressourcen.“