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In Bruck gefeiert, in Frastanz bekämpft: Thoma entlarvt grünen Widerspruch

Veröffentlichunsdatum
24 September, 2026
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In Bruck gefeiert, in Frastanz bekämpft: Thoma entlarvt grünen Widerspruch

Bundesrat Christoph Thoma fordert von den Vorarlberger Grünen eine Erklärung zum Widerspruch zwischen Bundes- und Landespartei beim Reststoffkraftwerk von Rondo Ganahl.

Wien/Bregenz, 24.9.2026 – Der Vorarlberger Bundesrat und Energiesprecher der ÖVP-Bundesratsfraktion, Christoph Thoma, weist auf einen Widerspruch in der „Grünen“ Energiepolitik hin. Die Vorarlberger Grünen um Landessprecher und Klubobmann Daniel Zadra bekämpfen das geplante Reststoffkraftwerk von Rondo Ganahl vehement. Ihre heutige Bundessprecherin Leonore Gewessler hat dagegen ein vergleichbares Projekt als Klimaschutzministerin ausdrücklich gewürdigt.

Am 28. April 2022 eröffnete Gewessler die neue Reststoffverwertungsanlage „K9“ der Papierfabrik Norske Skog in Bruck an der Mur. Dabei erklärte sie: „Wir müssen raus aus dieser Abhängigkeit von Russland und rein in erneuerbare Energie, denn nur dann sind wir unabhängig und stark.“ Und weiter: „Das hier und heute ist gelebte Unabhängigkeit von russischem Erdgas und das wird uns in eine gute Zukunft bringen, weil nämlich auch auf Kreislaufwirtschaft gesetzt wird.“ (Quelle: MeinBezirk.at, 28. April 2022)

„Was die ‚Grüne‘ Bundessprecherin in der Steiermark als gelebte Unabhängigkeit feiert, soll in Vorarlberg plötzlich des Teufels sein. Das ist keine Energiepolitik, das ist Opportunismus“, so Thoma. „Daniel Zadra muss erklären, warum für Vorarlberg nicht gelten soll, was seine eigene Bundesparteichefin als Zukunftsmodell präsentiert hat.“

Gleiche Branche, gleiches Prinzip
Die Parallelen sind offensichtlich. In beiden Fällen geht es um einen traditionsreichen Papierbetrieb, der Reststoffe und Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet und damit fossiles Erdgas ersetzt. In Bruck soll so der Erdgasverbrauch um 75 Prozent sinken und der CO2-Ausstoß um bis zu 150.000 Tonnen pro Jahr. „Ein Industriebetrieb, der seine Abhängigkeit von Gas reduziert, Kreislaufwirtschaft betreibt und Arbeitsplätze in der Region hält, verdient Unterstützung und keine Blockade“, betont Thoma.

Gerade für den Industriestandort Österreich sei Versorgungssicherheit eine Kernfrage. „Wer von der Energiewende redet und zugleich jedes konkrete Projekt verhindert, gefährdet Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land. Die Betriebe brauchen schlichtweg Planbarkeit, nicht grüne Doppelmoral.“

Klare Frage an die Grünen
Thoma fordert die Vorarlberger Grünen auf, ihre Haltung offenzulegen: „Entweder hatte Leonore Gewessler 2022 unrecht – dann sollen die Grünen das offen sagen. Oder sie hatte recht – dann sollen die Vorarlberger Grünen ihren Widerstand gegen Rondo Ganahl aufgeben. Beides gleichzeitig geht nicht.“

 

Quelle des Zitats: https://www.meinbezirk.at/bruck-an-der-mur/c-wirtschaft/die-neue-energieanlage-k9-wurde-feierlich-eroeffnet-mit-video_a5308867

Nähere Informationen bei:
BR Christoph Thoma Tel. 0664 2694427

 

 

 

 

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