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Aktivpension ist eine Chance für die ältere Generation

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milorad
Veröffentlichunsdatum
15 April, 2026
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Die Aktivpension ist ein wichtiger Schritt, um Leistung, Erfahrung und Verantwortung im Alter stärker anzuerkennen. VP-Seniorensprecherin Andrea Schwarzmann begrüßt das neue Modell der Bundesregierung ausdrücklich: „Viele ältere Menschen wollen sich auch nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters weiter einbringen. Mit der Aktivpension schaffen wir dafür bessere Rahmenbedingungen und sorgen dafür, dass sich Weiterarbeiten künftig noch mehr lohnt.“

Kern der Aktivpension ist ein modernes Abgabenmodell, das berufliche Aktivität im Alter gezielt belohnt. Vorgesehen ist ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 15.000 Euro pro Jahr für Erwerbstätige ab dem Regelpensionsalter. Davon profitieren sowohl Menschen, die zusätzlich zur Alterspension weiterarbeiten, als auch jene, die ihren Pensionsantritt bewusst aufschieben. „Wer länger arbeitet, soll mehr vom eigenen Einkommen behalten. Das ist fair, planbar und ein klares Signal des Respekts gegenüber einer Generation, die mit ihrem Wissen und ihrer Verlässlichkeit weiterhin viel zum Funktionieren unseres Landes beiträgt“, betont Schwarzmann.

Zusätzlich werden die Sozialversicherungsbeiträge deutlich reduziert. So entfällt für Erwerbstätige im Regelpensionsalter der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung in Höhe von 10,25 Prozent. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob bereits eine Pension bezogen wird oder nicht. Auch für Selbstständige sind vergleichbare Entlastungen vorgesehen. „Damit wird Arbeiten im Alter sofort finanziell attraktiver. Die Aktivpension ist deshalb nicht nur ein Symbol der Anerkennung, sondern eine spürbare Verbesserung im Alltag“, so Schwarzmann.

Besonders positiv bewertet die VP-Seniorensprecherin auch den breiteren Ansatz der Bundesregierung. Parallel zur Aktivpension werden die Mittel für die Beschäftigung älterer Menschen ab 2027 um zusätzlich 100 Millionen Euro erhöht. Damit sollen gezielte Maßnahmen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Beschäftigungsanreize und arbeitsmarktpolitische Unterstützung weiter ausgebaut werden. „Angesichts des demografischen Wandels ist es richtig, vorhandene Potenziale besser zu nutzen. Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verfügen über Erfahrung, Hausverstand und hohe Einsatzbereitschaft. Davon profitieren Betriebe, der Arbeitsmarkt und die gesamte Gesellschaft“, erklärt Schwarzmann.

Vorarlberg geht vor.