Vorarlberg setzt auf Fortschritt und einen eigenständigen Weg, der von Zuversicht, Mut und Kompetenz geprägt ist. In herausfordernden Zeiten übernimmt das Land Verantwortung, um die Lebens- und Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

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Deutliches Plus bei Leistungen der Persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderungen

Veröffentlichunsdatum
12 Feber, 2026
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Die Persönliche Assistenz in Vorarlberg blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Dank einer deutlichen Ausweitung der Unterstützungsleistungen beim Pilotprojekt wurden insgesamt 55.682 Stunden erbracht, das sind um 19.650 Stunden mehr als im Jahr davor (+55 Prozent). „Nachdem die Kündigung der Verträge mit dem Land zurückgezogen wurde, freut mich dieses Ergebnis umso mehr. Das ist eine herausragende Leistung aller Beteiligten und ein wichtiger Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen“, sagt Landesrätin Martina Rüscher.

Der Anstieg der erbrachten Leistungen wurde durch die Kooperation der Organisationen PAV (Persönliche Assistenz Vorarlberg) und Mohi Dornbirn (Mobiler Hilfsdienst) im Rahmen des Pilotprojektes möglich. „Somit konnten Menschen mit Behinderungen im gesamten Land spürbar mehr Assistenzstunden in Anspruch nehmen. Die Nachfrage nach individueller Unterstützung im Alltag und in der Freizeit nimmt weiter zu“, erklärt Rüscher.

Neben der positiven Leistungsentwicklung wurde auch der Fortbestand der Organisation PAV gesichert. Mit der Neubesetzung des Vorstandes des Vereins Persönliche Assistenz Vorarlberg erfolgte eine erfolgreiche Übergabe durch Gründungsmitglied Sabrina Nitz. Durch den Umzug an einen neuen Standort (Millennium Park) in Lustenau sind nun zudem bessere räumliche Gegebenheiten vorhanden. Nach dem intensiven und herausfordernden Jahr 2025 freuen sich alle Beteiligten, dass das Pilotprojekt auch 2026 weitergeführt wird.

Für viele Menschen mit Behinderungen bedeutet die Ausweitung der Assistenzstunden ein Mehr an Freiheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. „Mit den erreichten Fortschritten ist die Persönliche Assistenz in Vorarlberg gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren ein verlässliches Angebot für Menschen mit Behinderungen und ihre Assistenzkräfte zu bieten“, blickt Landesrätin Rüscher voraus.

Vorarlberg geht vor.