Solidarität zur Bekämpfung der Pandemie

In den letzten Monaten haben die Kunst- und Kulturveranstalter im ganzen Land Sicherheitskonzepte erprobt und zur Anwendung gebracht, die sowohl mit 3G- als auch 2G-Vorgaben sowie FFP2-Masken funktionieren und folglich einen barrierenfreien Zugang zur Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen. Ein Lernprozess, der auch nach dem unausweichlichen Lockdown rasch wieder zu künstlerischen Begegnungen führen wird.

„Sehr erfreulich ist, dass nach den Turbulenzen um die grüne Kulturstaatsekretärin Ulrike Lunacek am Anfang der Pandemie im März 2020, nun schon zu Beginn des 4. Lockdowns Überbrückungshilfen für die Kunst- und Kulturszene vorgestellt wurden“, so VP-Kunst- und Kultursprecher Christoph Thoma. SVS-Überbrückungsfinanzierung, Covid19-Fonds (KSVF), ein Ausfallsbonus für Kunst und Kultur, ein Härtefallfonds für Kunst und Kultur, Verlustersatz für Kunst und Kultur sowie zusätzliche 125 Mio. Euro für den NPO-Fonds, wo wiederum Vereine und Verbände Förderungen beantragen können. Zudem wird auch der Veranstalterschutzschirm bis 30. Juni 2022 verlängert.

Die Absagen der verschiedensten Kulturereignisse in den kommenden Wochen schmerzen, sind aber auch ein solidarischer Akt zur Bekämpfung der Pandemie. „Insbesondere die vielen Herbst- und Cäciliakonzerte unserer Musikkapellen sind ein wahnsinniger Verlust für das Vereinsleben, auch im Wissen, dass diese Amateurorchester in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit ihren Kapellmeisterinnen und -meistern diese Konzertereignisse vorbereitet haben“, ergänzt der Christoph Thoma, der selbst in den 1990er-Jahren Kapellmeister einer Musikkapelle war und nachvollziehen kann, wie diese Absagen die künstlerische Vereinsarbeit belasten.

Trotzdem sind auch für den Kulturpolitiker Thoma diese Maßnahmen nachvollziehbar. „Ich vertraue darauf, dass mit diesem Kraftakt, die Ausbreitung des Virus zumindest für den Moment unterbrochen werden kann und hoffe, dass mit der Impfpflicht endlich der Schritt zurück in ein normales Leben gelingen kann!“

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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