Pflege: Land bildet intensiv Pflegekräfte aus

Pflege: Land bildet intensiv Pflegekräfte aus

„Dem aktuellen Mangel an Pflegekräften wird mittels einer umfassenden Ausbildungsoffensive begegnet“, informieren die beiden zuständigen Landtagsabgeordneten der Regierungsfraktionen, Heidi Schuster-Burda und Nadine Kasper. Ein zusätzlicher Studienlehrgang im Frühjahr, wie von der Opposition gefordert, wurde in Absprache mit der FH Vorarlberg aus praktischen Gründen abgelehnt. Ein Beginn mitten im Studienjahr sei in der Umsetzung sehr schwierig und mache keinen Sinn solange genügend offene Studienplätze für den regulären Start im Herbstsemester vorhanden sind.

Vorrangiges Ziel müsse es sein, möglichst viele Menschen nachhaltig für den Pflegeberuf zu begeistern. „Deshalb werden die Bemühungen, den Pflegeberuf zu bewerben und das Berufsbild weiter aufzuwerten, landesweit verstärkt“, berichten Schuster-Burda und Kasper. Der Schlüssel für eine Entspannung der Situation liegt für die Sozialsprecherin der Vorarlberger Volkspartei im konsequenten Aus- und Weiterbilden von Pflegekräften: „Wir sind bei den Ausbildungsplätzen in Vorarlberg breit aufgestellt. Zusätzlich sollen berufsbegleitende Ausbildungsmöglichkeiten ausgebaut werden, damit das Gesamtsystem noch durchlässiger wird. Der landesweite Bedarf an Diplompflegekräften, Pflegefachassistenz, Pflegeassistenz und bei den Sozialbetreuungsberufen kann bei einer konsequenten Umsetzung des optimierten Grade&Skill-Mixes mit den bestehenden Ausbildungskapazitäten gedeckt werden. Wichtig ist, dass für unterschiedliche Altersgruppen möglichst viele Ausbildungswege in den Pflegeberuf offenstehen, auch ohne Matura“, so VP-Sozialsprecherin Heidi Schuster-Burda.

„Vorarlberg stellt sich der personellen Herausforderung in der Pflege“, betont Nadine Kasper. Neben dem genannten Aus- und Weiterbildungsangebot sei es notwendig, in der Pflege angestellte Personen im Beruf zu halten. Dazu benötige es flexible Arbeitszeitmodelle, neue Arbeitsorganisation und eine faire Entlohnung. „An all diesen Rädchen arbeitet die Landesregierungen in Absprache mit dem Bund, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen und eine qualitativ hochwertige Pflege auch in der Zukunft bieten zu können“, so Kasper abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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